Press release


en | de

Azerbaijan

EP sings from same hymn sheet in criticising repression in Azerbaijan


The European Parliament today adopted a resolution criticising the political situation and rights abuses in Azerbaijan, ahead of the Eurovision song contest. The Greens welcomed the outcome and the large majority voting in favour, with Green foreign affairs spokesperson Ulrike Lunacek stating:

"The EP has today sent a strong message against the political repression in Azerbaijan. The glitz and pomp of the Eurovision song contest should not in any way mask the serious problems in the country. 

"The EP has today called on the EU to do far more to address political repression by the Azeri authorities, with violence and repression against human rights activists and journalists a common occurrence. Politically imprisoned activists and journalists should be immediately released, and freedom of assembly and expression guaranteed. 

"While the contest has brought Azerbaijan under the spotlight, thanks in part to the work of the human rights initiative 'Sing for Democracy', it is important that this attention is not let drop until the Azeri authorities take concrete steps to end political repression and encourage pluralism."

EU-Aserbaidschan

Europaparlament sendet scharfe Töne ins Eurovision Song Contest-Land


Das Europäische Parlament hat heute mit deutlicher Mehrheit einer Entschließung zu Aserbaidschan zugestimmt. Dazu erklärt Ulrike Lunacek, außenpolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion und Grüne Schatten-Berichterstatterin für Aserbaidschan:

„Die von fünf Fraktionen des Europaparlaments unterstützte Entschließung fordert die aserbaidschanischen Behörden auf, sofort jedwede Unterdrückung der Meinungs-und Versammlungsfreiheit im Land zu stoppen. Brutale Übergriffe, Erpressungs- und Einschüchterungsversuche gegenüber JournalistInnen und MenschenrechtsaktivistInnen werden beim Namen genannt und auf das Schärfste verurteilt. Zudem wird die Regierung in Baku gedrängt, jene JournalistInnen und MenschenrechtsaktivistInnen, die aus politisch motivierten Gründen in Haft sind, umgehend freizulassen. Die Enteignungen und Menschenrechtsverletzungen im Rahmen des Baus der für den Eurovision Song Contest errichteten Crystal Hall in der Bucht von Baku sind ein weiterer Kritikpunkt. Mit dieser Entschließung werden Rat und Kommission beauftragt, weiterhin mit kritischem Blick die Vorgänge in Aserbaidschan zu verfolgen. Auch nach dem Eurovision Song Contest darf die europäische Aufmerksamkeit gegenüber Aserbaidschan nicht nachlassen, müssen unabhängige aserbaidschanische Medien und die Zivilgesellschaft vor Ort auf Unterstützung aus Europa bei der Durchsetzung von Meinungs- und Pressefreiheit vertrauen können.“