Press release


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EU data protection rules

EP set to vote to strengthen data protection for EU citizens, ball now in EU governments' court


Ahead of tomorrow's vote by the European Parliament on legislation revising core EU rules on data protection, Green MEP and European Parliament draftsperson/rapporteur on the data protection regulation Jan Philipp Albrecht stated:

"The European Parliament is set to confirm its intention to strengthen data protection for EU citizens in this long overdue legislative review. After over two years of stalling, the ball is in the court of member state governments to agree a position and start negotiations, so we can respond to citizens' interests and deliver an urgently needed update of EU data protection rules. This confirmation vote will give us a clear mandate to start negotiations and we hope EU governments will not delay any further and begin work to finalise the legislation immediately after the European elections. Every day that goes by without updating the outdated patchwork of EU data protection rules, is at the expense of EU citizens and their rights."

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EU-Datenschutz

Verzögerung der Regierungen unverantwortlich!


Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments stimmen morgen (12. März) über das Mandat für die Verhandlungen mit dem Ministerrat über die neue EU-Datenschutzverordnung ab. Dazu erklärt der Berichterstatter des Parlaments, Jan Philipp Albrecht, innen- und justizpolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament:

„Die morgige Verabschiedung der EU-Datenschutzverordnung durch das Europäische Parlament zeigt erneut, wie ernst es die Abgeordneten mit einem einheitlichen und starken Datenschutzrecht für ganz Europa meinen. Die unter meiner Federführung fraktionsübergreifend ausgehandelte Position wurde von einer großen Mehrheit im Rahmen der ersten Lesung im Plenum angenommen und bleibt damit auch nach der anstehenden Europawahl die entscheidende Verhandlungsgrundlage. Ich bedaure sehr, dass es nicht gelungen ist, den Bürgerinnen und Bürgern bereits zur Parlamentswahl ein endgültiges Ergebnis präsentieren zu können. Hierfür trägt ausschließlich eine kleine Zahl von Regierungen der Mitgliedstaaten im Ministerrat die Verantwortung, darunter auch die Bundesregierung von Angela Merkel. Es ist absurd, dass sie zur CeBIT-Eröffnung erneut die Notwendigkeit der EU-Datenschutzverordnung betont, während ihr Innenministerium in Brüssel noch immer auf den drastischen Schritt besteht, die staatlichen Behörden vom gemeinsamen EU-Datenschutz auszunehmen. Angesichts der massiven Verquickung staatlicher und privatwirtschaftlicher Datensammlungen in jüngster Vergangenheit ein Vorschlag, der zu Recht von Kommission, Parlament und dem Großteil der anderen Mitgliedstaaten abgelehnt wird. Zumal viele spezialgesetzliche Regelungen über Datenverarbeitungen im öffentlichen Interesse auch mit der neuen EU-Verordnung weiterhin national geregelt bleiben.

Es ist unverantwortlich von den Regierungen im Rat, nach über zwei Jahren Debatte noch nicht mal eine allererste grobe Verhandlungsposition zu präsentieren. Das Zeichen, dass sie damit an die Menschen in der EU senden lautet: Bankenrettungen und Handelsabkommen bringen wir im Schnellverfahren durch, die Interessen und Rechte der Menschen schieben wir auf die lange Bank. Zur Freude der großen IT-Konzerne aus dem Silicon Valley, die den Datenschutz in Europa täglich missachten, ohne scharfe Sanktionen befürchten zu müssen. Wenn Merkel und ihre Kolleginnen und Kollegen der anderen EU-Mitgliedstaaten es wirklich ernst meinen, dann müssen sie jetzt liefern. Ich erwarte, dass wir nach den Europawahlen am 25. Mai endlich in Verhandlungen einsteigen können. Alles andere käme einer Arbeitsverweigerung auf Seiten der Regierungen gleich. Jeder Tag, den sie ohne starken einheitlichen Datenschutz für die EU vergehen lassen, geht auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher in Europa."

Morgen, (Mittwoch, 12. März) um 9.30 Uhr laden Jan Philipp Albrecht, Berichterstatter für die Datenschutzgrundverordnung und Dimitrios Droutsas, Berichterstatter für die Datenschutzrichtlinie für den Polizeibereich, herzlich zur Pressekonferenz im Pressesaal des Europäischen Parlaments in Straßburg ein. Diese wird auch live übertragen werden unter http://www.europarl.europa.eu/ep-live/en/other-events/video?event=20140312-0930-SPECIAL-UNKN

Règles sur la protection des données

Le PE est prêt à voter pour un renforcement de la protection des données des citoyens européens - la balle est maintenant dans le camp des gouvernements


En amont du vote du Parlement européen, ce mercredi 12 mars, sur le règlement général sur la protection des données, Jan Philipp ALBRECHT, eurodéputé du Groupe des Verts et rapporteur sur le règlement sur la protection des données a salué le résultat des négociations et a déclaré :

" Le Parlement européen est sur le point de confirmer son intention de renforcer la législation sur la protection des données des citoyens européens, une révision législative qui était attendue depuis fort longtemps. Après plus de deux ans de blocage, la balle est maintenant dans le camp des gouvernements des États membres qui devront ensuite s'accorder sur une position commune puis débuter les négociations. Ceci afin de répondre rapidement aux intérêts des citoyens en mettant à jour les règles européennes sur la protection des données. 

Nous disposons maintenant d'un mandat clair afin d'entamer les négociations et nous espérons que les gouvernements européens ne tarderont pas à finaliser le projet de loi immédiatement après les élections européennes. Chaque jour qui passe, sans mise à jour de l'actuelle mosaïque totalement disparate et complexe des règles européennes sur la protection des données, est un jour de plus aux dépens des citoyens européens et de leurs droits. "

Une conférence de presse aura lieu à 9h30 le mercredi matin (12 Mars), avant le vote, avec Jan Philipp Albrecht (rapporteur sur le règlement général sur la protection des données) et Dimitrios Droutsas (rapporteur sur la directive sur la protection des données en ce qui concerne les autorités chargées de l'application du droit) dans la salle de conférence de presse du Parlement européen à Strasbourg. 

La conférence de presse sera également diffusée en direct : http://www.europarl.europa.eu/ep-live/en/other-events/video?event=20140312-0930-SPECIAL-UNKN