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10 steps towards tax justice in Europe


1. European status to protect whistleblowers

These individuals are often sued and suffer from job loss and other social and economic pressures, after denouncing illegal or immoral practices. There should be a European protection to guarantee they cannot be prosecuted and a European fund financed by the money recovered thanks to their leaks to support them after they have revealed scandals in the public interest.

2. Transparency about sweetheart tax deals ("tax rulings")

The Luxleaks scandal made it clear that rulings are abused by companies to pay little taxes. We can no longer tolerate that some member states offer secret deals to some big companies and we are asking for the publication of all tax rulings by Member States with its main elements so that citizens can verify if some companies get a privileged treatment

3. Transparency about where big companies pay taxes ("country by country reporting")

Large companies must be more transparent on where they do business, to ensure they pay taxes where their real economic activity is. They need to publicly disclose where they have subsidiaries, where they employ people, where they declare profits and pay taxes as well as where they have assets and receive public subsidies.

4. Fighting tax secrecy and letter box companies

Transparency of who owns business is also essential to fight shell companies, often use to launder dirty money or evade taxes. While we hear that banking secrecy is over, there is still a lot to do to ensure proper exchange of tax information and a ban on shell companies in Europe.

5. Harmonise corporate tax base and rates in Europe

We need a European common approach to tax bases and tax rates in the European Union, in order to stop tax competition between States and a race to the bottom. This is why we need to look at multinationals' profits in a consolidated manner at the European level, to be split and taxed where the companies have their real economic activities.

6. Reform existing tax loopholes

While major tax loopholes such as the 'Dutch-Irish sandwich' have been brought to light, member states and accountants are always eager to find new ways of offering tax advantages. We denounce the multiplication of tax loopholes such as patent boxes, free tax zones or free ports or treaty shopping.

7. Sanctions against tax havens

The hypocrisy must stop! We need greater economic sanctions against tax havens and against companies deliberately using them to reduce their tax bills. This is why we need a common European definition of tax havens, together with a blacklist (which should also include European tax havens!)

8. More investigations against companies getting special tax deals

The Luxleaks scandal included over 350 companies but we only have a few investigation cases ongoing at the European level. More companies should be investigated and the money recovered in case of illegal state aid should go to the EU budget.

9. Regulating the 'tax dodging helping industry'

There is a world of accountants, lawyers and other tax professionals providing pricy advice to wealthy people and companies so that they can shift their money offshore and let it remain untaxed. We need stronger separation between the audit and consulting activities of accounting firms and strengthened ethical behaviours to ensure those advising companies are also not those helping making the laws.  

10. Strengthening national tax administrations

Fighting tax evasion and tax avoidance cannot be done without tax inspectors investigating cases and helping states recovering money in their coffers. It is proven that tax inspectors bring back in tax collection several times the money their salary costs to the State. However, with austerity measures, tax administrations' capacity has declined and should be restored at least to pre-crisis level.

...and now, play the tax justice game!

   

Zehn Punkte für mehr Steuergerechtigkeit in Europa


 1. Ein europäisches Statut zum Schutz von Hinweisgebern

Mutigen Bürgern, die illegale oder unmoralische Praktiken anprangern, droht oft eine Anklage und der Verlust des Arbeitsplatzes mit weiteren sozialen und finanziellen Folgen. Deshalb sollte es eine europäische Absicherung geben, die eine Strafverfolgung verhindert. Ein europäischer Fonds, der durch die Einnahmen aus ihren Enthüllungen finanziert wird, sollte den Hinweisgebern nach der Aufdeckung von Skandalen im öffentlichen Interesse finanziell zur Seite stehen.

 

2. Transparenz von steuerlichen Sonderabsprachen („Steuervorbescheide“)

Der Luxleaks-Skandal hat offenbart, dass Steuervorbescheide von Konzernen missbraucht werden, um ihre Steuerlast zu drücken. Wir können nicht länger tatenlos zusehen wie einige Mitgliedstaaten einzelnen Großunternehmen geheime Absprachen anbieten. Wir fordern, dass alle Mitgliedstaaten die von ihnen abgesegneten Steuervorbescheide veröffentlichen, damit jede Bürgerin und jeder Bürger nachprüfen kann, wer vom Finanzamt bevorzugt wird.

 

3. Transparenz darüber, wo Großunternehmen ihre Steuern zahlen („öffentliche länderübergreifende Finanzberichterstattung“)

Großunternehmen müssen transparenter werden, wo sie ihre Geschäfte betreiben, damit sichergestellt ist, dass sie ihre Steuern da bezahlen, wo sie ihre wirtschaftliche Tätigkeit tatsächlich ausüben. Sie müssen öffentlich nachvollziehbar darlegen, wo sie Niederlassungen haben, wo sie Mitarbeiter beschäftigen, wo sie Gewinne erklären und Steuern bezahlen und auch wo ihre Vermögensgegenstände liegen und wo sie staatliche Subventionen erhalten.

 

4. Steuergeheimnis und Briefkastenfirmen bekämpfen

Mantelgesellschaften werden oft dazu benutzt, schmutziges Geld zu waschen und Steuern zu hinterziehen. Deshalb muss transparent sein, wem ein Unternehmen gehört. Während das Bankgeheimnis auf dem Rückzug ist, ist der Austausch von Steuerinformationen weiter mangelhaft und Briefkastenfirmen sind noch immer nicht verboten.

 

5. Harmonisierung der Bemessungsgrundlage und des Satzes für Unternehmenssteuern in Europa

Wir brauchen in der Europäischen Union einen gemeinsamen europäischen Ansatz bei Unternehmenssteuern, sowohl bei der Bemessungsgrundlage als auch beim Steuersatz, um dem gegenseitigen Unterbieten der Länder ein Ende zu setzen. Deshalb müssen wir die Unternehmensgewinne auf europäischer Ebene konsolidieren, damit sie unter den Ländern, wo die Unternehmen ihre tatsächliche wirtschaftliche Tätigkeit entfalten, aufgeteilt und dort besteuert werden.

 

6. Vorhandene Lücken in den Steuergesetzen schließen

Während bekannte Steuerschlupflöcher wie das „niederländisch-irische Sandwich“ ans Licht gebracht wurden, sind Mitgliedstaaten und Buchhalter stets darauf aus, neue Wege zur Steuerflucht auszuloten. Wir prangern die Ausbreitung von Steuerschlupflöchern wie Patent- oder Innovationsboxen an, genauso steuerbefreite Zonen, freie Häfen und „treaty shopping“.

 

7. Sanktionen gegen Steuerparadiese

Die Hypokrisie muss ein Ende haben! Wir brauchen wirksamere wirtschaftliche Sanktionen gegen Steuerparadiese und gegen Unternehmen, die sie benutzen, um ihre Steuerlast zu drücken. Deshalb ist eine gemeinsame europäische Definition von Steuerparadiesen überfällig, genauso wie eine schwarze Liste (die auch europäische Steuerparadiese beinhalten sollte!).

 

8. Ausweitung der Ermittlungen gegen Unternehmen, die Steuergeschenke erhalten

Der Luxleaks-Skandal umfasste mehr als 350 Unternehmen, aber derzeit laufen nur gegen eine Handvoll Unternehmen Untersuchungen auf europäischer Ebene. Die Ermittlungen sollten ausgeweitet werden und das im Falle unrechtmäßig gewährter Staatsbeihilfe zurückgeforderte Geld sollte dem EU-Haushalt zufließen.

 

9. Regulierung der Industrie, die Steuerhinterziehung befördert

Eine ganze Armada von Buchhaltern, Anwälten und anderen Steuerexperten verdienen sich eine goldene Nase, indem sie vermögende Personen und Unternehmen beraten, wie sie ihr Geld ins Ausland bringen und es dort unversteuert weiterwachsen kann. Wirtschaftsprüfungsgesellschaften müssen ihre Prüfungs- und Beratungsaktivitäten strikt trennen und ihr ethisches Verhalten überdenken. Außerdem dürfen solche Beratungsfirmen nicht zugleich in die Gesetzgebung involviert sein.

 

10.  Nationale Steuerverwaltungen stärken

Ein Vorgehen gegen Steuerflucht und Steuervermeidung ist nur möglich, wenn ausreichend Steuerbeamte zur Verfügung stehen, um Fälle zu untersuchen und Steuern einzutreiben. Es ist erwiesen, dass Steuerbeamte dem Staat ein Vielfaches ihres Gehalts als Steuereinnahmen zurückbringen. Deshalb sind die Staaten, die wegen Sparzwängen die Anzahl ihrer Steuerbeamten reduziert haben, auf dem Holzweg. Notwendig ist stattdessen eine Rückkehr zumindest auf das Niveau von vor der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Lust auf ein Spielchen...?

10 pasos a la justicia fiscal en Europa


1. Estatus europeo por las personas denunciantes


Estas personas son a menudo amenazadas, sufren la pérdida del trabajo y otras presiones económicas cuando denuncian prácticas ilegales o inmorales. Debe haber un protección europea para garantizar que no serán perseguidos y un fondo europeo, financiado con el dinero recuperados gracias a sus alertas en beneficio de todos, a fin de darles el apoyo necesario.


2. Transparencia pública de los acuerdos fiscales privilegiados (taxrulings)


El escándalo de Luxleaks puso en evidencia el abuso de estos acuerdos para pagar menos impuestos. No podemos tolerar que algunos estados miembros de la UE ofrezcan de manera secreta acuerdos privilegiados para las grandes compañías y pedimos la publicación de cualquier acuerdo entre los estados y las empresas para que la ciudadanía puedan conocer si alguna compañía goza de un trato privilegiado.

3. Transparencia sobre dónde pagan impuestos las grandes compañías (información pública país por país)


Las grandes corporaciones tienen que ser transparentes en relación a donde hacen negocio para garantizar que pagan los impuestos allí donde su actividad real tiene lugar. Deben hacer igualmente público donde tienen filiales, donde tienen empleados, donde declaran los beneficios y pagan impuestos, y también donde tienen activos y reciben subvenciones públicas.

4. Lucha contra el secreto fiscal y las compañías ficticias


Hay que saber quién es el propietario de los negocios para luchar contra las compañías ficticias, a menudo utilizadas para blanquear dinero negro o evadir impuestos. Mientras escuchamos que el secreto bancario se ha terminado, todavía hay mucho que hacer para garantizar el intercambio de información fiscal y prohibir la existencia de compañías ficticias en Europa.

5. Armonización de la base fiscal y el tipo impositivo a escala Europea


Necesitamos un tratamiento común de las bases fiscales y los tipos impositivos en toda la Unión Europea con el fin de parar la competición fiscal a la baja entre los Estados miembros y la carrera hacia la no imposición que supone. Por eso hay que mirar los beneficios de las multinacionales de manera consolidada a nivel europeo, para entonces hacerlas pagar allí donde tienen la actividad económica real.

6. Eliminar los agujeros negros fiscales actuales


Aunque hoy ya se han descubierto los principales agujeros negros fiscales, como el conocido como "el bocadillo Holandés/irlandés", los Estados miembros y los asesores fiscales no se detienen a buscar nuevas vías para ofrecer ventajas fiscales a las corporaciones. Denunciamos la multiplicación de agujeros negros fiscales como las "patent box" y las zonas libres de impuestos.

7. Sanciones por los paraísos fiscales


¡La hipocresía actual debe detenerse! Necesitamos sanciones económicas mayores contra los paraísos fiscales y las corporaciones que deliberadamente los utilizan para reducir su carga fiscal. Por eso necesitamos una definición europea de paraíso fiscal y la correspondiente lista negra de los que la forman (¡Que incluya los actuales paraísos fiscales europeos!)



8. Más investigación de las compañías que obtienen acuerdos fiscales especiales


Aunque Luxleaks incluía 350 grandes empresas, sólo se han iniciado unos pocos expedientes de investigación a nivel europeo. Hay que investigar más y que el dinero recuperados en casos de ayudas de estado encubiertas vayan al presupuesto de la Unión Europea.
 

9. Regular la "industria" de la erosión fiscal

Hay un mundo de asesores fiscales, abogados y otros profesionales que asesoran a los más ricos ya las corporaciones para mover sus beneficios allí donde no tributan. Necesitamos una separación entre la auditoría y la consultoría fiscal, y hay que reforzar el comportamiento ético para asegurar que estos asesores no participan en el proceso de formulación de leyes.

10. Mejorar las administraciones fiscales nacionales


La lucha contra la evasión fiscal no se puede llevar a cabo sin inspectores investigando sobre el terreno y que ayuden a los estados a recuperar su dinero. Está demostrado que los inspectores fiscales recuperan para el estado mucho más dinero de lo que cuestan. Sin embargo, las medidas de austeridad han llevado a las administraciones públicas a reducir una capacidad de inspección que hay que devolverla al nivel pre-crisis.

 

10 mesures en faveur de la justice fiscale en Europe


 

1. Protéger les lanceurs d'alerte

Ces individus sont souvent traduits en justice et subissent de fortes pressions sociales et économiques (telles que la perte de leur emploi) lorsqu'ils dénoncent des pratiques illégales ou immorales. Il convient dès lors de mettre en place, non seulement, une protection européenne afin de s'assurer qu'ils ne puissent être poursuivis pénalement, mais également, un fonds européen - financé via les montants récupérés grâce à leurs révélations - afin de soutenir leurs actions qui servent l'intérêt public.

 

2. Imposer la transparence sur les accords fiscaux complaisants ("tax rulings")

Le scandale Luxleaks a clairement révélé que le système de décisions anticipées en matière d'impôt  ("tax rulings") est utilisé par les entreprises transnationales pour réduire fortement leur charge fiscale. Ces accords secrets étant inacceptables, il est urgent d'exiger la publication des principaux éléments de toutes les décisions anticipées conclues entre les États membres et les entreprises multinationales afin de vérifier si certaines compagnies bénéficient d'un traitement privilégié. 

 

3. Introduire un reporting pays-par-pays public

Il est urgent de mettre en place une obligation de transparence comptable pays-par-pays, par laquelle les multinationales devraient déclarer publiquement la liste de leurs entités légales, leurs chiffres d'affaires, leurs profits/pertes, les taxes payées, les subsides reçus et le nombre de personnes employées. Une telle exigence de transparence permettrait de faire apparaître au grand jour les écarts potentiels entre la réalité économique de ces entreprises dans chaque pays et leur éventuelle absence de contribution à l'intérêt général.

 

4. Lutter contre le secret fiscal et les "sociétés-boîtes aux lettres"

Le chemin à parcourir pour mettre un terme au secret bancaire est encore long. Pour cela, il est essentiel de mettre un terme aux sociétés écrans, en commençant par imposer la transparence sur leurs bénéficiaires réels. En outre, il convient de mettre en œuvre un échange efficace  d'informations fiscales au sein de l'UE et entre celle-ci et les pays tiers. 

 

5. Harmoniser l'assiette et les taux de l'impôt sur les sociétés en Europe

Il est essentiel d'introduire une harmonisation progressive de l'impôt des sociétés, en commençant par harmoniser la définition du profit taxable et le répartir entre les États-membres en fonction de critères objectifs: c'est le projet d'assiette commune et consolidée de l'impôt des sociétés (ACCIS, CCCTB en anglais). Une telle mesure permettrait en effet de supprimer les problèmes créés par l'abus des prix de transferts entre maison mère et filiales et de taxer les profits là où ils sont réellement faits. Elle devrait être accompagnée ensuite par l’adoption d’une convergence des taux d’imposition, en ce compris un taux plancher.

 

6. Mettre fin aux failles fiscales

Alors que centaines failles fiscales telles que le « sandwich Hollando-Irlandais » ont été mis en lumière, les Etats membres et les conseillers fiscaux continuent de développer de nouveaux moyens de maintenir leurs avantages fiscaux. Nous dénonçons la multiplication de ces failles fiscales telles que les « patent box », les crédits recherche et innovation, les zones franches, les ports francs ou encore l’amoncellement de traités fiscaux qui sont autant d'options pour les professionnels de l'optimisation.

 

7. Des sanctions contre les paradis fiscaux

L'hypocrisie doit s'arrêter ! Nous avons besoin de sanctions économiques renforcées contre les paradis fiscaux et contre les entreprises qui les utilisent délibérément pour contourner l'impôt. Voilà pourquoi nous avons besoin d'une définition européenne des paradis fiscaux accompagnée d'une liste noire (qui comprendrait également certains Etats européens)

 

8. Plus d'enquête contre les entreprises qui obtiennent des accords fiscaux spéciaux

Les scandales Luxleaks concernaient près de 350 entreprises mais très peu ont eu à subir une enquête au niveau européen. Plus d'entreprises devraient être soumises à enquête et l'argent récupéré en cas d'aide d'état illégale devrait aller au budget européen.

 

9. Réguler l'industrie « d'aide à l'optimisation fiscale »

Il y a un monde d'avocats, de comptables et autres professionnels de la fiscalité qui offrent à grand frais des conseils aux riches personnes et aux grandes entreprises pour qu'elles puissent rester non-taxées. Nous demandons une séparation entre les activités d'audit et celles de conseils et un renforcement des obligation éthiques pour s'assurer que les grands cabinets de conseils aux entreprises ne soient pas aussi ceux qui aident les gouvernements à faire les lois fiscales.

 

10. Renforcer les administrations fiscales nationales

Combattre l’évasion et l'optimisation fiscales ne peut se faire sans inspecteurs des impôts qui enquêtent sur les cas et aident les Etats à recouvrer l'argent perdu. Il est prouvé que les inspecteurs fiscaux ramènent au budget national bien plus que la valeur de leur salaire. Pourtant, avec les politiques d'austérité, la capacité des administrations fiscales a baissé et devrait au moins être ramenée au niveau d'avant la crise financière de 2008.

A vous de jouer! Devenez un expert en justice fiscale!

10 passos cap a la justícia fiscal a Europa


 

1. Estatus europeu pels alertadors

 

Aquests individus són sovint amenaçats i pateixen la pèrdua de la feina i altres pressions econòmiques quan denuncien pràctiques il·legals o immorals. Hi ha d’haver un protecció europea per garantir que no seran perseguits i cal un fons europeu, finançat amb els diners recuperats gràcies a les seves alertes en benefici de tots, per tal de donar-los el  suport necessari.

 

2. Transparència pública dels acords fiscals privilegiats (taxrulings)

 

L’escandalós afer Luxleaks va posar en evidència l’abús d’aquests acords per pagar menys impostos. No podem tolerar que alguns estats membres de la UE ofereixin de manera secreta acords beneficiosos a les grans companyies i demanem la publicació de qualsevol acord entre els estats i les empreses per tal que  els ciutadans puguin conèixer si alguna companyia gaudeix d’un tracte privilegiat.

 

3. Transparència sobre on paguen impostos les grans companyies (informació pública país per país)

 

Las grans corporacions han de ser transparents en relació a on fan negoci per garantir que paguen els impostos allí on la seva activitat real hi té lloc. Han de fer igualment públic on tenen filials, on tenen empleats, on declaren els beneficis i paguen impostos, i també on tenen actius i reben subvencions públiques.

 

4. Lluita contra el secret fiscal i les companyies fictícies

 

Cal saber qui és el propietari dels negocis per lluitar contra les companyies fictícies, sovint utilitzades per blanquejar diner negre o evadir impostos. Mentre escoltem que el secret bancari s’ha acabat, encara hi ha molt a fer per garantir l’intercanvi d’informació fiscal i prohibir l’existència de companyies fictícies a Europa.

  

5. Harmonització de la base fiscal i el tipus impositiu a escala Europea

 

Necessitem un tractament comú de les bases fiscals i els tipus impositius a tota la Unió Europea per tal d’aturar la competició fiscal entre els estats membres i la cursa cap la no imposició que suposa. Per això cal mirar el benefici de les multinacionals de manera consolidada a nivell europeu, per llavors fer-les pagar allí on tenen l’activitat econòmica real.

 

6. Eliminar els forats negres fiscals actuals

 

Encara que avui ja s’han descobert els principals forats negres fiscals, com ara el conegut com a “l’entrepà Holandoirlandés”, els estats membres i els assessors fiscals no s’aturen a cercar noves vies per oferir avantatges fiscals a les corporacions. Denunciem la multiplicació de forats negres fiscals com ara les “patent box”, les zones i/o els ports lliures d’impostos.

 

7. Sancions pels paradisos fiscals

 

La hipocresia actual s’ha d’aturar. Necessitem sancions econòmiques majors contra els paradisos fiscals i les corporacions que deliberadament els utilitzen per reduir la seva càrrega fiscal. Per això ens cal una definició europea de paradís fiscal i la corresponent llista negre dels qui la formen (que inclou els actuals paradisos fiscals europeus!)

 

8. Més investigació de les companyies que obtenen acords fiscals especials

 

Malgrat que Luxleaks incloïa 350 grans empreses, només unes poques han donat lloc a expedients d’investigació a nivell europeu. Cal investigar-ne més i que els diners recuperats en casos d’ajudes d’estat encobertes vagin al pressupost de la Unió Europea.

  

9. Regular la “indústria” de l’erosió fiscal

 

Hi ha un món d’assessors fiscals, advocats i altres professionals que assessoren als més rics i a les corporacions per tal de bellugar els seus beneficis allà on no tributen. Cal una separació entre l’auditor i la consultoria fiscal, i cal reforçar el comportament ètic per assegurar que aquests assessors no participen en el procés de formulació de lleis.

  

10. Millorar les administracions fiscals nacionals

 

La lluita contra l’evasió fiscal no es pot dur a terme sense inspectors investigant sobre el terreny i que ajudin als estats a recuperar els seus diners. Està demostrat que els inspectors fiscals recuperen per a l’estat molts més diners dels que li costen. Malgrat això, les mesures d’austeritat han dut les administracions públiques a reduir una capacitat d’inspecció que cal retornar-la al nivell pre-crisi.

 

10 stappen op weg naar eerlijke belastingen in Europa


 

1. Europese status om klokkenluiders te beschermen


Klokkenluiders worden vaak aangeklaagd en verliezen hun baan of komen onder economische en sociale druk te staan nadat ze illegale of immorele praktijken aan de kaak hebben gesteld. Er moet een Europese bescherming komen die garandeert dat klokkenluiders niet vervolgd kunnen worden. Ook moet er een Europees fonds komen, betaald uit teruggevorderd belastinggeld, om hen te ondersteunen nadat ze onthullingen hebben gedaan in het algemeen belang.

 

2. Transparantie over belastingafspraken tussen bedrijven en de belastingdienst ("tax rulings")

Het Luxleaks-schandaal heeft onthuld dat tax rulings worden misbruikt door bedrijven om zeer weinig belasting te betalen. We kunnen niet langer accepteren dat sommige EU-landen geheime tax deals bieden aan grote bedrijven. We vragen om het openbaar maken van de belangrijkste informatie uit deze tax rulings zodat burgers kunnen zien of bedrijven onterecht worden bevoordeeld.

 

3. Verplichte transparantie over belastingen: country by country reporting

Grote bedrijven moeten transparanter worden over waar ze actief zijn, om ervoor te zorgen dat ze daar belasting betalen waar hun echte economische activiteit plaatsvindt. Ze moeten per land openbaar maken waar ze dochterondernemingen hebben, waar ze werknemers hebben, waar ze hun winsten opgeven, waar ze belasting betalen, waar ze eigendom hebben en waar ze subsidies ontvangen.

 

4. Postbusbedrijven en geheimhouding tegengaan

Transparantie over wie de eigenaren zijn van bedrijven is ook cruciaal om postbusconstructies tegen te gaan die vaak worden gebruikt om crimineel geld wit te wassen of belasting te ontwijken. We horen vaak dat het bankgeheim niet meer bestaat, maar er is nog veel te doen voordat relevante belastinginformatie wordt uitgewisseld en postbusbedrijven echt illegaal zijn.

 

5. Grondslag en tarief voor de vennootschapsbelasting harmoniseren in Europa

We hebben een Europese benadering nodig voor de berekening en het tarief voor de vennootschapsbelasting in de EU om een einde te maken aan de race to the bottom vam steeds lagere belastingen. Daarom moeten we de winsten van multinationals niet alleen nationaal, maar ook Europees berekenen. Zo kunnen we ervoor zorgen dat belasting wordt betaald waar de economische activiteit plaatsvindt.

6. Bestaande gaten in belastingwetgeving aanpakken

Sommige routes voor belastingontwijking zoals de 'Dutch-Irish sandwich' zijn ontmaskerd, maar overheden en accountants zijn altijd op zoek naar nieuwe trucs om belastingvoordelen te bieden aan bedrijven. Wij veroordelen deze trucs zoals patentboxen, belastingvrije zones, of het shoppen in belastingverdragen.

 7. Sancties tegen belastingparadijzen

We moeten economische sancties instellen tegen belastingparadijzen en bedrijven die er gebruik van maken. We hebben een Europese definitie nodig van een belastingparadijs voor een zwarte lijst (waar ook Europese belastingparadijzen op moeten staan).

 

8. Meer onderzoeken naar bedrijven die belastingvoordelen kregen

Het Luxleaks-schandaal omvatte meer dan 350 bedrijven. Toch worden er door de Europese Commissie slechts enkele bedrijven onderzocht op illegale voordelen. Meer onderzoeken zijn nodig en de misgelopen belasting moet teruggevorderd worden aan de EU-begroting.

 

9. De wereld van belastingadviseurs reguleren

Er is een wereld van accountants, advocaten en andere belastingexperts die bedrijven en vermogende individuen adviseren over trucs om hun belastingen te drukken. We hebben een sterkere scheiding nodig van hun activiteiten als accountant en als adviseurs. Ook moeten er strengere ethische normen komen zodat deze adviseurs niet dezelfde mensen zijn die de belastingwetten ontwerpen.

 

10. Belastingdiensten versterken

Belastingontwijking kan niet worden aangepakt zonder belastinginspecteurs die bedrijven onderzoeken en landen helpen om belasting te vorderen. Het is bewezen dat landen een veelvoud van de salariskosten van deze inspecteurs 'terugverdienen' dankzij hogere belastinginkomsten. Bezuinigingen hebben er echter gezorgd voor minder capaciteit bij belastingdiensten. Dat moet worden teruggedraaid.

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10 steg för skatterättvisa i Europa


 

1. En europeisk strategi för att skydda visselblåsare

Visselblåsare som avslöjar stora skandaler blir ofta stämda, förlorar jobbet och blir utsatta för andra sociala och ekonomiska påtryckningar. Vi anser att det borde finnas ett skydd i Europa som garanterar att visselblåsare inte kan bli åtalade. Det borde också finnas en europeisk fond som kan ge ekonomiskt stöd till personer som har avslöjat skandaler i allmänhetens intresse. Fonden kan finansieras med stöd av de pengar som sparats tack vare visselblåsares avslöjanden.

 

2. Öppenhet kring förmånliga skatteerbjudanden

Vi kan inte acceptera att vissa av EU:s medlemsstater erbjuder storföretag hemliga avtal. Vi begär att medlemsstaternas skattebeslut ska publiceras offentligt så att medborgare kan kontrollera om vissa företag får en alltför förmånlig behandling.

 

3. Öppenhet kring var storföretag betalar skatter

För att säkerställa att stora företag betalar skatt i rätt land måste företagen vara öppna med var de har ekonomisk aktivitet. Företagen måste offentliggöra information om var de har dotterbolag, var de har anställd personal, var de har ekonomiska tillgångar, samt var de deklarerar vinst och betalar skatt.

 

4. Bekämpa skattesekretess och brevlådeföretag

Brevlådeföretag används ofta för att tvätta pengar och undvika skatt. För att kunna motarbeta förekomsten av brevlådeföretag krävs större öppenhet om ägarförhållandena i företagen. Det behövs åtgärder för att säkerställa korrekt utbyte av skatteinformation och ett förbud mot brevlådeföretag i Europa.

 

5. Harmonisering av företagsskatten i Europa

De gröna vill ha en gemensam skattestrategi inom EU för att stoppa skattekonkurrens mellan stater och en kapplöpning mot botten. Vi måste tillsammans se över multinationella företags vinster och hur dessa vinster ska beskattas, så att företagen betalar skatt där de faktiskt har ekonomisk aktivitet.

 

6. Förändra nuvarande skattekryphål

Vissa av EU:s medlemsstater har alltid varit angelägna om att hitta nya sätt att erbjuda skatteförmåner. Vi kräver ett stopp på ökningen av kryphål i skattereglerna i likhet med fria skattezoner, patent eller så kallad "treaty-shopping".

 

7. Sanktioner mot skatteparadis

Vi kräver hårdare ekonomiska sanktioner mot skatteparadis och mot företag som medvetet använder dem för att minska sina skatteutgifter. Vi behöver därför en gemensam europeisk definition av skatteparadis i kombination med en svartlista över skatteparadisen.

 

8. Fler utredningar mot företag som får särskilda skatteerbjudanden

Luxleaks-skandalen i november 2014 inkluderade fler än 350 företag. Av dessa har bara några få fall utretts på europeisk nivå. Fler företag bör utredas och i de fall där företag fått olagliga skatteförmåner bör de förlorade pengarna gå till EU:s budget.

 

9. Reglera skattefuskindustrin

Det finns en hel värld av revisorer, advokater och andra yrkesverksamma bland skatteexpertisen som ger rådgivning till förmögna företag och människor så att de kan flytta sina pengar utomlands och slippa betala skatt. Vi måste skilja åt revision och konsultverksamhet vid revisionsbyråerna. Vi behöver säkerställa att de företag som ger råd inte samtidigt är de som hjälper till att stifta lagar.

 

10. Stärk de nationella skattemyndigheterna

Kampen mot skatteflykt kan inte ske utan fungerande nationella skattemyndigheter och skatteinspektörer som kan granska fall och hjälpa stater att återfå skatteintäkter. Med de åtstramningsåtgärder som följt på den senaste ekonomiska krisen har lett till att skattemyndigheternas kapacitet har minskats. Dessa myndigheters kapacitet måste återställas till den nivå de hade före krisen.


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