News


en | de

UN Day for Mine Action and Mine Awareness

Much remains to be done, all EU member states need to join the Conventions!


Although more than 80% of the UN Member States have banned landmines during the last decade, much needs to be done in order to reach the objective of a mine free world. Too many governments and their armed forces still produce landmines and use them in case of crisis or armed conflict. A special case in this respect is the behaviour of the Syrian regime which not only uses landmines against armed opposition groups but also against civilians who are trying to leave the country and find safety elsewhere. Other recent cases are landmines and cluster munitions being used by the Israeli, Myanmar and the Thai government.

Ulrike Lunacek, Greens/EFA Spokesperson on Foreign Affairs, declares: "This acts have to halt. All UN Members States, but also non state actors such as Colombian rebel group FARC shall adhere to the existing legal instruments such as the Mine Ban Treaty (Ottawa Convention) and the Convention on Cluster Munitions (Oslo Convention). These two legal instruments not only ban the production, the stockpiling, the export and the use of these weapons, they also prohibit investments in companies in third countries producing these type of weapons. Many European banks and insurance companies still invest in companies that produce landmines and cluster munitions."

In fact, much needs to be done within the EU: Poland promised to ratify the Mine Ban Treaty but didn't do so far. At least 10 EU Member States still remain outside the Cluster Munitions Convention (Cyprus, Hungary, Sweden: have not ratified; Still to accede: Estonia, Slovakia, Finland, Greece, Latvia, Poland and Romania).

Today's Mine Awareness Day is a good opportunity for the EU to declare that it will seek membership of all its members in both conventions in 2012. The EU should also sustain support for mine action and victim assistance to get the job done within years and not decades. Ulrike Lunacek, Greens/EFA Spokesperson on Foreign Affairs, will raise this issue in a written question to Commission and Council.

Internationaler Tag der Aufklärung über Minengefahr und die Unterstützung von Antiminenprogrammen

Alle EU-Mitgliedsstaaten müssen dem Abkommen beitreten!


Obwohl mehr als 80% der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen Landminen im letzten Jahrzehnt verboten haben, bleibt noch viel zu tun, um das Ziel einer minenfreien Welt zu erreichen. Zu viele Regierungen und deren Streitkräfte stellen nach wie vor Landminen her und verwenden sie im Falle einer Krisensituation oder eines bewaffneten Konflikts.

Ein besonderer Fall in dieser Hinsicht ist das Verhalten des syrischen Regimes, das nicht nur Landminen gegen bewaffnete Oppositionsgruppen sondern auch gegen Zivilisten verwendet, welche versuchten, das Land zu verlassen um sich in Sicherheit zu bringen. Weitere aktuelle Verwendungsfälle von Landminen und Streumunition finden sich unter der Verantwortung der israelischen, myanmarischen und der thailändischen Regierung.

Ulrike Lunacek, Grüne / EFA Sprecherin für auswärtige Angelegenheiten, erklärt: "Dies muss ein Ende haben.  Für alle UN-Mitglieder Staaten, aber auch für nichtstaatliche Akteure wie die kolumbianische Rebellengruppe FARC, gelten die bestehenden rechtlichen Bestimmungen wie das Verbot von Landminen (Ottawa-Übereinkommen) und Streumunition (Oslo-Übereinkommen).

Diese beiden Rechtsinstrumente beinhalten nicht nur ein Verbot der Herstellung, der Lagerung, der Ausfuhr und den Einsatz dieser Waffen, sie verbieten auch Beteiligungen an Unternehmen in Drittländern, die diese Art von Waffen herstellen. Viele europäische Banken und Versicherungen investieren jedoch nach wie vor in Unternehmen, die Landminen und Streumunition produzieren."

In der Tat, es ist noch einiges zu tun innerhalb der EU: Polen hat versprochen das Verbot von Landminen zu ratifizieren, es aber noch nicht getan. Mindestens 10 EU-Mitgliedstaaten sind noch außerhalb des Abkommens zu Streumunition (Estland, die Slowakei, Finnland, Griechenland, Lettland, Polen und Rumänien haben es nocht nicht ratifiziert;  Zypern, Ungarn, Schweden sind noch nicht beigetreten).

Die heutige Anti-Minen-Tag ist eine gute Gelegenheit für die EU zu erklären, dass sie die Mitgliedschaft aller ihrer Mitglieder in beiden Konventionen im Jahr 2012 anstrebt. Außerdem sollte die EU  die Unterstützung für Minenräumung und Opferhilfe aufrecht halten, damit diese innerhalb von Jahren und nicht Jahrzehnten erledigt werden kann.

Ulrike Lunacek wird diese Angelegenheit in einer schriftlichen Anfrage an Kommission und Rat zur Sprache bringen.


Contact person

Phone Brussels
+32-2-2845395
Phone Strasbourg
+33-3-88175395

Please share