Press release


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Waste electric and electronic goods (WEEE)

Tougher EU rules a step closer after EP vote


The European Parliament environment committee today voted on a proposal to revise EU rules on waste electrical and electronic equipment (WEEE) (1). The Greens welcome the moves to increase the scope and collection targets and to tighten important loopholes with regard to shipments to non-OECD countries. After the vote, Green MEP Michail Tremopoulos said:

"Tougher EU rules on waste electrical goods are a step closer following today's vote. In addition to adopting ambitious targets for collection and recycling, as well as separate targets for reuse, MEPs have voted to ensure appropriate treatment of all separately collected WEEE. By 2016, at least 85% of the waste that is arising annually should be collected, and all of it properly treated. This is a resounding no to the attempt by Council to significantly lower the collection targets.

"We are happy that the committee reconfirmed that it wants retailers to be obliged to take back very small waste appliances, such as light bulbs or mobile phones, regardless of whether a new appliance is sold at the same time. Increasing the collection of these appliances and raising consumer awareness about this should reduce the amount of these small appliances ending up in the general waste stream and thereby escaping adequate treatment. "Importantly, the new rules will also clamp down on illegal exports of WEEE outside the EU: only equipment that has been certified to be fully functional and sent properly may be exported. It is long overdue that we stop making developing countries the dumping ground for our hazardous waste."

(1) Second reading vote on the Florenz report.

Elektroschrott

Strengere EU-Verordnung für Elektroschott rückt einen Schritt näher


Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute über die Revision der EU-Verordnung für Elektroschrott abgestimmt (1). Die Grünen begrüßen die Erhöhung der Sammelziele und die Ausweitung des Geltungsbereichs sowie strengere Regelungen zur Verschiffungen in Nicht-OECD Länder. Rebecca Harms, Vorsitzende der Grünen/EFA Fraktion im Europäischen Parlament, erklärt nach der Abstimmung.

"Heute sind wir ambitionierten Regeln zum Umgang mit Elektroschrott einen Schritt näher gekommen. Neben der Verabschiedung ehrgeizigerer Sammel- und Recyclingzielen, sowie gesonderter Wiederverwendungsziele, haben die Abgeordneten sich für die Sicherstellung einer angemessenen Behandlung des gesamten gesammelten Elektroschrotts ausgesprochen. 2016 sollen mindestens 85% des jährlich anfallenden Mülls gesammelt und ordnungsgemäß behandelt werden. Das ist eine klare Absage an die Versuche des Rates die Sammelziele abzuschwächen.

"Wir begrüßen, dass der Umweltausschuss die Forderung bestätigt hat, dass Einzelhändler von nun an dazu verpflichtet werden sollen kleine Elektroaltgeräte, wie Glühlampen oder Mobiltelefone, anzunehmen unabhängig davon ob gleichzeitig ein neues Gerät gekauft wird. Durch die verbesserte Sammlung dieser Geräte und das größere Bewusstsein der Konsumenten soll die Menge dieser kleinen Geräte, die im Restmüll landen und deshalb nicht adäquat behandelt werden, minimiert werden.

"Die neue Verordnung soll auch den illegalen Export von Elektroschrott in Nicht-EU-Länder beenden. Ausschließlich nachweislich funktionstüchtige Geräte, die ordnungsgemäß verschickt werden, dürfen exportiert werden. Es ist höchste Zeit, dass wir aufhören Entwicklungsländer zum Abladeplatz für unseren gefährlichen Müll zu machen."

(1) Abstimmung in zweiter Lesung des Florenz Reports