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Zehn Forderungen für die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik

Was wir Grünen wollen


Die Ressourcen der Meere sind Allgemeingut und nicht privates Eigentum. Das Recht auf Fischfang sollte deshalb denen gestattet werden, die im öffentlichen Interesse handeln. Die Grünen fordern, das Recht auf Fischfang nicht dem freien Spiel der Märkte zu überlassen. Besonders was die ökologischen und sozialen Aspekte des Fischfangs betrifft müssen verbindliche Kriterien erstellet werden. Fischer sollen zu nachhaltigem Handeln motiviert und Fischergemeinden an den Küsten besonders gefördert werden.

 Die Grünen wollen:

  1. Überfischung bis 2015 stoppen!

    Drei von vier europäischen Fischbeständen, über die Information verfügbar ist, sind überfischt. Deshalb müssen wir jetzt handeln. Die EU muss Überfischung bis 2015 stoppen, damit sich die Fischbestände bis 2020 regenerieren können, um auf dem Niveau des höchstmöglichen Dauerertrags  ("Maximum Sustainable Yield", kurz: MSY) gehalten zu werden. Nur so kann eine profitable Fischereiindustrie garantiert werden, die sich nicht auf öffentliche Beihilfen verlassen muss. Wenn es mehr Fische gibt, müssen Fischer weniger arbeiten, um mehr zu verdienen. In politischem Fischerlatein: Wir wollen Fischsterblichkeit unter Fmsy bis 2015 und Biomasse über Bmsy bis 2020.
  2. Umweltschutz muss Voraussetzung sein!

    Wir müssen in der richtigen Reihenfolge handeln und Umweltschutz zur ersten Priorität machen. Nur wenn es mehr Fische gibt, ist eine sozial und ökologisch nachhaltige Beschäftigung für Fischer möglich. Langfristige Umweltziele müssen kurzfristigen Profitinteressen übergeordnet werden.
  3. Rückwurf von Beifang stoppen!

    Hunderttausende Tonnen Fisch und andere Meerestiere werden jedes Jahr tot ins Meer zurückgeworfen. Diese sinnlose Verschwendung muss aufhören. Wir wollen ein Rückwurfverbot, so dass kein Fisch mehr zurück ins Meer geworfen wird. Der gesamte Fang soll von der Fangquote abgezogen werden. Damit müssen Anreize für Fischer einhergehen, um den Fang unerwünschter Arten von vornherein zu vermeiden - zum Beispiel durch selektives Fanggerät. Es müssen auch Maßnahmen ergriffen werden, um die Schaffung eines Parallelmarkts für Rückwurf zu vermeiden.  All das soll innerhalb der kommenden fünf Jahre passieren.
  4. Langfristige Bestandsmanagement-Pläne aufstellen!

    Wir wollen klare Regeln zur Kontrolle des Fischfangs um Überfischung zu verbieten. Und wir wollen verhindern, dass Fangquoten festgelegt werden, die oberhalb der wissenschaftlich empfohlen Höchstgrenze liegen. Deshalb fordern wir verbindliche Pläne für langfristiges Bestandsmanagement. Strenge Pläne verhindern, dass Regierungen mit Fischquoten spielen und die Zukunft der Bevölkerung aufs Spiel setzen, die von der Fischerei abhängig ist.
  5. Entscheidungen dezentralisieren!

    Zielquoten und Zeitpläne sollen auf EU-Ebene festgelegt werden. Aber wie diese Ziele erreicht und umgesetzt werden, soll dort festgelegt werden, wo Menschen von der Fischerei leben. Manager, Fischer, Forscher, die Zivilgesellschaft und andere Akteure sollen alle in den Prozess eingebunden werden.
  6. Öffentliche Gelder für den Flottenumbau nutzen!

    Die Zahlung von Fördergeldern, die zur Überfischung führt, muss gestoppt werden.  Öffentliche Gelder sollen helfen, den Übergang hin zu einer nachhaltigen Fischerei zu unterstützen. Dazu gehören die Förderung von selektivem Fanggerät, die Anwendung weniger schädlicher Fangmethoden oder anderer Maßnahmen im öffentlichen Interesse, wie Kontrollen oder Datenerhebung. Wenn sich die Fischbestände erholen sollen, muss zwischenzeitig weniger gefangen werden als nötig wäre, um den höchstmöglichen Dauerertrag zu erzielen. In dieser Übergangsphase soll der Europäische Meeres- und Fischereifonds Fischern Geld zu Umschulungen oder der Erweiterung ihrer Geschäftsgrundlage zur Verfügung stellen.
  7. Regelbrüche sanktionieren!

    Sanktionen gegen Mitgliedstaaten müssen möglich werden. In der Gemeinsamen Fischereipolitik verpflichten sich die Mitgliedstaaten zur vollständigen Berichterstattung über Flottenkapazität und Fang. Heute missachten zu viele ihre Verpflichtungen. Dafür sollten sie haftbar gemacht werden.
  8. Die Privatisierung der Meere beenden!

    Wir lehnen den Kommissionsvorschlag ab, übertragbare Fischkonzessionen für Mitgliedstaaten verpflichtend einzuführen. Das würde die Privatisierung der Meere bedeuten. Fischbestände sind kein Privatbesitz.
  9. Vorfahrt für eine umweltschonende Flotte!

    Das Recht auf Fischfang sollte nach ökologischen und sozialen Kriterien vergeben werden. Fischer, die umweltschonend fischen und dabei Arbeit schaffen, sollten bevorzugt werden. Fischereierlaubnisse sollten nicht aufgrund historischer Fangquoten erteilt werden, da so nur die belohnt würden, die am meisten zur Überfischung beigetragen haben. Fischbestände sind ein öffentliches Gut und sollten so ausgeschöpft werden, dass die gesamte Gesellschaft davon profitiert.
  10. Verantwortlichkeit für die Fischerei im Rest der Welt!

    28% des Fangs europäischer Flotten stammt von außerhalb der EU. Auch für diese Schiffe sollten die gleichen Regeln wie innerhalb der EU gelten. In Fischereiabkommen mit Drittstaaten sollten EU Fangschiffe nur den Überschuss des Bestandes fischen, der nicht für die Ernährung der lokalen Bevölkerung benötigt wird. Schiffbesitzer sollten für ihre Lizenzen selbst bezahlen.

10 Demandas Verdes para la reforma de la Política Pesquera Común de la UE de 2012-2013


Los recursos marinos son un bien público, no un recurso privado. Por lo tanto, el derecho a explotar este bien común debe ser asignado de acuerdo a criterios que garanticen que la pesca contribuye al interés público. Los Verdes proponemos que la asignación de los derechos de pesca se base en criterios ambientales y sociales, dejando de lado el libre mercado. Los pescadores deberían demostrar que su actividad pesquera que no daña el medio ambiente marino y que contribuye de manera significativa a las comunidades costeras.

10 Demandes Verds per a la reforma de la Política Pesquera Comuna de la UE de 2012-2013


Els recursos marins són un bé públic, no un recurs privat. Per tant, el dret a explotar aquest bé comú ha de ser assignat d'acord a criteris que garanteixin que la pesca contribueix a l'interès públic. Els Verds proposem que l'assignació dels drets de pesca es basi en criteris ambientals i socials, deixant de banda el lliure mercat. Els pescadors haurien de demostrar que la seva activitat pesquera que no danya el medi ambient marí i que contribueix de manera significativa a les comunitats costaneres.

10 αιτήματα για τη μεταρρύθμιση της Κοινής Αλιευτικής Πολιτικής της ΕΕ το 2012-2013


Οι θαλάσσιοι πόροι αποτελούν δημόσιο αγαθό, όχι ιδιωτικούς πόρους. Το δικαίωμα εκμετάλλευσης αυτών των πόρων πρέπει, συνεπώς, να κατανέμεται σύμφωνα με κριτήρια που διασφαλίζουν ότι η αλιεία συμβάλλει όσο το δυνατόν περισσότερο στο δημόσιο συμφέρον. Οι Πράσινοι προτείνουν να στηρίζεται η κατανομή του δικαιώματος αλίευσης σε κριτήρια και όχι σε δυνάμεις της αγοράς – συγκεκριμένα στις περιβαλλοντικές και κοινωνικές πτυχές της αλιείας. Οι αλιείς θα πρέπει να αποδεικνύουν ότι οι αλιευτικές τους δραστηριότητες δεν βλάπτουν το θαλάσσιο περιβάλλον και ότι συμβάλλουν σημαντικά στις παράκτιες αλιευτικές κοινότητες. Αυτή η άποψη σχετικά με το ποιος πρέπει να έχει δικαίωμα αλίευσης διαμορφώνει τα αιτήματα των Πρασίνων και οδηγεί στα ακόλουθα

10 krav i reformen av EU:s fiskepolitik 2012–2013


Havets rikedomar är inte privat egendom, utan en allmän resurs. Rätten att utnyttja dessa resurser ska därför tilldelas enligt kriterier som säkerställer att fisket bidrar till det allmänna bästa så långt det är möjligt. De gröna föreslår att rätten att fiska ska baseras på kriterier snarare än marknadskrafter – kriterier som tar hänsyn till fiskets miljömässiga och sociala aspekter. Fiskare måste kunna visa att deras fiske inte skadar havsmiljön och att de bidrar till kustsamhällenas bästa. Denna syn på vem som ska ha rätt att fiska färgar de krav vi driver i EU:s fiskereform.


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