Pressemitteilung


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Ungarn/Fidesz: Manfred Weber muss Ausschluss der Fidesz unterstützen

Zitat von Ska Keller


Konservative Parteien in mehreren EU-Mitgliedstaaten erhöhen den Druck auf die Europäische Volkspartei, die Fidesz-Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán auszuschließen. Die Europäische Volkspartei wird voraussichtlich am 20. März über den Ausschluss beraten.

Ska Keller, Vorsitzende der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament und Spitzendkandidatin der Europäischen Grünen Partei für die Europawahlen, fordert den Vorsitzenden der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament und Spitzendkandidaten Manfred Weber auf, sich klar zu positionieren und die Forderung nach Ausschluss der Fidesz zu unterstützen:

Wenn Manfred Weber als Spitzenkandidat für die Europawahlen glaubwürdig sein will, muss er sich klar positionieren und den Ausschluss der Fidesz unterstützen.

Die Konservativen haben ihren Schutzschirm viel zu lange über den ungarischen Ministerpräsidenten und seine Fidesz-Partei gespannt. Der Rauswurf der Zentraleuropäischen Universität, die Abschaffung der freien Presse und die Attacken auf Nichtregierungsorganisationen haben für einen Ausschluss anscheinend nicht gereicht. Manfred Weber und die Europäische Konservativen dürfen Parteien, die sich gegen Demokratie und Rechtsstaat stellen und Rassismus und Antisemitismus bedienen, nicht in ihren Reihen dulden. Je länger sich die Konservativen Zeit mit dem Ausschluss von Fidesz lassen, desto mehr machen sie sich zum stillen Handlanger.“

EPP to debate Fidesz

Quote from Judith Sargentini


On the news that the member parties from the European Peoples Party have request a debate on expelling the Hungarian party Fidesz, Judith Sargentini, Greens/EFA rapporteur on the rule of law in Hungary report comments:

"While it's welcome that a few EPP parties are finally coming around to recognising that Viktor Orbán's assault on democracy is not in line with European values, it's too little, too late. The fact that the EPP has sheltered Fidesz for so long has only emboldened Orbán's autocratic efforts. Frankly, it's sad that the EPP is only now discussing Fidesz after they put up anti-Juncker posters around Hungary, and not when they forced a university out of the country, or shut down newspapers, or attacked civil society. If Fidesz retains its seat at the EPP table, then the group and Manfred Weber will prove willing enablers of attacks against the very values on which the EU is based."


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