Pressemitteilung


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Geistiges Eigentum

EU-Parlament verpasst Chance für einen innovativen Schutz geistigen Eigentums


Das Europäische Parlament hat heute eine nicht-legislative Entschließung über die Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums im EU-Binnenmarkt angenommen. Die Fraktion Die Grünen/EFA (die eine Alternative Resolution mit anderen Fraktion eingebracht hatte, die aber nicht angenommen wurde) stimmte gegen die Resolution, da diese Produktpiraterie mit Urheberrechtsverletzungen auf unzulässige Weise vermischt. Zur Abstimmung erklärt die grüne Europa-Abgeordnete Eva Lichtenberger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

"Das Parlament hat heute eine große Chance verpasst, eine innovative Antwort auf die Probleme des Schutzes des geistigen Eigentums im 21. Jahrhundert zu geben. Stattdessen hat es ein altes Modell fortgeschrieben, das alles in einen Topf wirft und in erster Linie auf Strafverschärfung setzt, die im Internet nur unter erheblicher Verletzung von Bürgerrechten möglich ist.

Es ist bedauernswert, dass eine Mehrheit der Abgeordneten heute mangelnden Reformwillen zeigte und nicht bereit war, den offensichtlichen Unterschied zwischen Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen zu machen. Es ist lächerlich, Downloaden von Musik für privaten Gebrauch mit krimineller Markenfälschung in großen Stil gleichzusetzen. Im Falle von Medikamentenfälschung besteht sogar Gefahr für Leben und Gesundheit der Konsumenten, was selbstverständlich schärfstens geahndet werden muss; aber die gleichen Sanktionen auf das Internet anzuwenden ist unsinnig.

Die Grünen werden weiter daran arbeiten, neue und differenzierte Lösungen zum Schutz der verschiedenen Arten geistigen Eigentums zu finden. Gleichzeitig müssen wir auch neue Modelle für die gerechte Entlohnung von Künstlern entwickeln, die aber den dramatischen technischen Veränderungen entsprechen müssen."

Fortalecimiento de la propiedad intelectual

Criminalizar el intercambio de archivos no protege mejor los derechos de autor


Esta mañana, el Parlamento Europeo ha votado una resolución no legislativa sobre el fortalecimiento de la propiedad intelectual en la UE. El grupo de los Verdes/ALE (que ha co-esponsorizado una resolución alternativa que no ha superado la votación) ha votado en contra de la resolución final, ya que ésta no distingue entre el intercambio libre de archivos por parte de los usuarios de internet y la falsificación. Después del voto, el eurodiputado por ICV y Vicepresidente del grupo Verdes/ALE Raül Romeva ha dicho:

"La resolución aprovada hoy, supone una respuesta arcaica y unilateral a las infracciones de la propiedad intelectual, ya que no reconoce la realidad cambiante de dicha propiedad intelectual. Es lamentable que los diputados no hayan querido distinguir entre el intercambio libre de archivos, y la falsificación.

Es ridículo por ejemplo, comparar la descarga privada de archivos de internet, con la falsificación de productos comerciales por parte de bandas criminales organizadas. Tenemos que encontrar nuevas formulas que tengan en cuenta la evolución del concepto de propiedad intelectual, y el impacto que dicha evolución tiene en los derechos de seguridad y salud de los consumidores.

El refuerzo de la PI, no debería comprometer por tanto, las libertades civiles. Sin embargo, es evidente que también tenemos que encontrar nuevos modelos de remuneración de los artistas, que se adapten al entorno cambiante".


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