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Pressemitteilung


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Weg mit dem Plastikmüll

EU-Plastikstrategie


Die Europäische Kommission stellt heute ihren Richtlinienvorschlag zur Reduzierung von Plastikmüll und zur Eindämmung der Verschmutzung der Meere durch Plastik vor. Der Vorschlag ist Teil der EU-Plastikstrategie.

Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion und stellvertretendes Mitglied im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments, kommentiert:

„Die Europäische Kommission macht einen guten Anfang, um den Plastikmüll und die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll anzugehen. Es gibt ökologische Alternativen zu Verpackungen, Flaschen und Besteck aus Plastik.

„Die Europäische Kommission muss klare Zielvorgaben machen, um unseren Planeten von Wegwerfprodukten aus Plastik zu befreien und schadstofffreie Kunststoffe und Verpackungen sowie Wiederverwendung zu fördern. Wir fordern die Europäische Kommission auf, einen Vorschlag zur Verbannung von Giftstoffen aus Plastik vorzulegen. Gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe wie Weichmacher und hormonverändernde Substanzen wie Bisphenol A haben in Verpackungen und Einwegprodukten nichts zu suchen. Den Kampf gegen den Plastikmüll darf die Europäische Kommission nicht den EU-Regierungen überlassen.“ 

Rebecca Harms, umweltpolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion stellvertretendes Mitglied im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments, ergänzt:

„Angesichts vermüllter Weltmeere ist es allerhöchste Zeit, dass die Europäische Kommission Vorschläge vorlegt, um die Plastikflut in den Griff zu bekommen. Einwegprodukte tragen zur Plastikverschmutzung bei und sind leicht durch nachhaltigere Lösungen ersetzbar. Die von der Europäischen Kommission vorgesehenen Verbote sind deshalb zu begrüßen.

Die Hersteller müsse mehr in die Verantwortung genommen werden und wir brauchen höhere Sammelraten für Plastikmüll. Wichtiger als das Sammeln und Recyceln ist die Vermeidung der Plastikmüllberge. Klare Ziele für weniger Plastik und besseres Produktdesign nicht nur für Deckel von Plastikflaschen müssen her.

Zusätzlich ist eine Plastiksteuer ein gutes marktwirtschaftliches Instrument, um innovative Produkte zu fördern und unnötige Plastikverpackungen zu vermeiden."

Prohibir el plástico de un solo uso y aplicar una estrategia global

Medio ambiente/ Residuos plásticos


La Comisión Europea presenta hoy su propuesta sobre los plásticos de un solo uso. Esto forma parte de la estrategia comunitaria para reducir el impacto medioambiental de determinados plásticos.

La eurodiputada danesa de los Verdes Margrete Auken fue la ponente del Parlamento Europeo para la directiva de 2015 sobre la reducción del consumo de bolsas de plástico ligeras.

El eurodiputado de EQUO en Los Verdes/ALE, Florent Marcellesi, ha señalado:

“La Comisión Europea debe aprovechar esta oportunidad para reforzar la legislación y así reducir el impacto de los plásticos en el medio ambiente y en nuestra salud.

Nos asfixiamos con la acumulación de plásticos. Sin un cambio de política, en 2050 habrá más plástico en los océanos que peces. Debemos prohibir sin demora los plásticos de un solo uso y acelerar la aplicación de una estrategia global europea para reducir este tipo de residuos.

El reciclaje del 100% de los plásticos, así como la promoción de envases y contenedores libres de contaminantes también son imperativos. Sustancias como el bisfenol A, u otros perturbadores endocrinos persistentes, ya no tienen cabida en el mercado ni en nuestro medio ambiente”.