Press release


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Divestment makes its way into EU pension law


The European Parliament has today backed a report on improving provision of workplace pensions (1). The Greens/EFA group has secured a number of key amendments, which will introduce social and environmental measures into pension risk assessment and bring divestment into EU legislation.

Commenting on the vote, Greens/EFA shadow rapporteur Bas Eickhout said:

"We are proud to have ensured that divestment makes its way into European law and into the rules governing the 3.3 trillion euros in EU pension funds. Thanks to Green amendments, fund managers will now have to consider the social and environmental risks involved in their investments, and fund members and beneficiaries will benefit from greater transparency on these risks. 

"Crucially, we have secured legal certainty that an environmentally responsible investment strategy cannot be attacked in court simply because it doesn't achieve the maximum possible return on investment. Pensions are about securing our future, so it makes sense that we should be able to keep that investment away from those things that could undermine that future."

(1) Report on the proposal for a directive of the European Parliament and of the Council on the activities and supervision of institutions for occupational retirement provision

Betriebsrenten

Pensionsfonds müssen Sozial- und Umweltstandards berücksichtigen


Am heutigen Donnerstag hat das Europäische Parlament über neue Regeln zur betrieblichen Altersvorsorge abgestimmt (1). Dank der Hartnäckigkeit der Verhandlungsdelegation des Europaparlaments, müssen bei den Investitionen in Zukunft nachhaltige und ökologische Kriterien berücksichtigt werden wie die Grünen/EFA-Fraktion es vorgeschlagen hat. Dazu sagt der finanz- und wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion Sven Giegold:

“Die neuen Regeln zur betrieblichen Altersvorsorge verankern zum ersten Mal den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen im europäischen Recht. Das ist ein großer Erfolg, um Investitionen in nachhaltige Produkte zu stärken. Pensionsfonds müssen Sozial- und Umweltstandards berücksichtigen, wenn sie investieren. Das schützt die Versicherten vor herben Verlusten, wenn der Ausstieg aus fossilen Energien kommt. Kundinnen und Kunden bekommen mehr und bessere Informationen über die Investitionen. Die neuen Regeln sind gut für die Kunden und das Klima. Die Pensionsfonds müssen jetzt handeln und aus Anlagen mit fossilen Brennstoffen aussteigen.”

(1) Derzeit verwalten betriebliche Pensionsfonds europaweit Vermögenswerte in Höhe von etwa 3300 Milliarden Euro. Bei Investitionen müssen betriebliche Altersversicherungen zukünftig eine Divestment-Strategie verfolgen, also sich von fossilen Brennstoffen verabschieden. Sie müssen das Geld der Kundinnen und Kunden nach sozialen und ökologischen Kriterien anlegen und eine gute Unternehmensführung berücksichtigen. Die internen Risikoeinschätzungen müssen bei Finanzanlagen in fossile Brennstoffe nunmehr etwaige Wertverluste aus dem Klimawandel zwingend einschließen. Zudem erhalten die Versicherten künftig detailliertere Informationen zu ihren voraussichtlichen Versicherungsleistungen sowie zu den Kosten des Pensionsfonds.

Législation fonds de pension


Déclaration de Philippe LAMBERTS, Président du groupe Verts-ALE :

« Je me réjouis de l’adoption par le Parlement de ce rapport (1) qui intègre nos amendements ayant permis d’accroître la transparence et d'intégrer des critères qualitatifs pour les investissements. En effet, les critères sociaux et environnementaux devront être pris en compte dans l’évaluation des risques liés aux fonds de pension s’élevant à 3.300 milliards d’euros. Il s’agit d’une amélioration substantielle de la législation européenne permettant de responsabiliser les gestionnaires et les investisseurs. Elle permettra donc d’orienter les investissements dans des secteurs  « performants » du point de vue social et environnemental. »

(1) Rapport sur la proposition de directive du Parlement européen et du Conseil relative aux activités et à la surveillance des institutions de retraite professionnelle