© Trista Weibell

Press release


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European Commission must invest more to promote solidarity

European Solidarity Corps


Today was the official launch of the EU's new voluntary programme, the European Solidarity Corps. Announced by Juncker during his State of the Union speech in December 2016, the programme aims to connect solidarity based projects from civil society with people between the ages of 18 and 30. Since the Commission made public its initiative last year, around 20,000 young people have registered their interest.

Greens/EFA education and policy spokesperson, Helga Trüpel, comments:

“Promoting solidarity between young people across the EU is something we strongly support, but the European Commission will have to do better than this to make it happen. While we welcome the broad outline of the scheme proposed today, as well as the Commission's reassurances that the programme will not reduce the scope of existing programmes, fears remain that the proposed financial plan will struggle to fulfil its purpose.

"We take issue in particular with the proposed financing, which will mainly stem from a redistribution of the budgets of existing programmes. Although the Commission is promising some new funding, the amount of new money being invested is too small to properly restructure the existing European Voluntary Service and at the same time extend its scope.

“If the Commission is serious about creating greater solidarity in Europe, it has to invest much more."

Neue Initiativen benötigen mehr frisches Geld

Europäischer Solidaritätskorps


Am heutigen Dienstag war der offizielle Startschuss des neuen europäischen Freiwilligenprogramms „Europäischer Solidaritätskorps“ (ESC).  Das Programm, das EU-Kommissionspräsident Juncker vor eineinhalb Jahren angekündigt hat, soll Organisationen und „solidaritäts-bezogene“ Projekte aus der Zivilgesellschaft verbinden. Junge Menschen zwischen 18 – 30 Jahren können über das Programm einen Freiwilligendienst in einem anderen EU-Land absolvieren. Helga Trüpel, bildungspolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament begrüßt das Programm, ist aber skeptisch, was die Finanzierung betrifft:

„Die Idee, den Austausch von Jugendlichen über Grenzen hinweg zu fördern, ist das Herzstück des europäischen Projekts. Wir fordern schon seit Jahren Initiativen gerade im sozialen Bereich. Aber das von der EU-Kommission gestaltete Programm ist halbherzig. Der Europäische Freiwilligendienst wird in die neue Struktur des ESC integriert und soll dabei in seinem Anwendungsbereich erweitert werden und über jugendbezogene Projekte hinausgehen. Die EU-Kommission hat dafür weniger neue Mittel zur Verfügung gestellt als durch Umschichtung aufgebracht werden. Ein wirklich offensiver Vorschlag sieht anders aus.
Es fehlt an ausreichenden Mitteln, um die hohen Ansprüche zu erfüllen. Wer Solidarität in Europa fördern will, muss mehr zusätzliche Mittel bereitstellen!"

Reinhard Bütikofer kommentiert:

„Es ist erfreulich, dass die Europäische Kommission frisches Geld für den Europäischen Solidaritätskorps bereitstellt, wenn auch noch nicht genug. Es ist nun Aufgabe der Regierungen der EU-Mitgliedstaaten, den Weg für neues Geld frei zu machen. Gleichzeitig erwarten wir, dass der bestehende Europäische Freiwilligendienst in das neue Programm gut integriert wird.

Ein Fokus sollte auf Jugendlichen in Berufsausbildung liegen. Das Europäische Solidaritätskorps sollte Anreize auch für diejenigen schaffen, die typischerweise nicht an europäischen Austauschprogrammen teilnehmen, die aber durch einen Austausch mit anderen Kulturen und ein Sprachtraining ihre Berufskenntnisse erweitern könnten. Wir begrüßen es, dass Gruppen von Freiwilligen selbstständig Programme auf die Beine stellen können. Das fördert Kreativität, Engagement und Motivation vieler Jugendlicher in Europa.“

La Commission doit investir davantage pour les jeunes et la solidarité

Corps européen de solidarité


Le corps européen de solidarité a été officiellement lancé aujourd’hui. Cette initiative de l’UE présentée par JC Juncker en décembre dernier doit permettre aux jeunes européens de se porter volontaires ou de travailler dans le cadre de projets pour aider des communautés ou des personnes. Ils sont déjà 20 000 à s’être enregistrés.

Déclaration de Karima DELLI, Présidente de la Commission « Transports » du Parlement européen :

 

« Nous saluons cette initiative destinée aux jeunes et visant à promouvoir la solidarité au sein de l’UE. Mais pour que ce projet soit un réel succès, il sera nécessaire d’injecter de l’argent frais.

En l’état, le financement de cette nouvelle initiative repose avant tout sur des fonds destinés à des programmes existants. La jeunesse européenne mérite mieux que cela  »