© tanner-van-dera

Press release


en | de

More political pressure needed

Schengen and migration


Today, the European Commission presented its plans for the future of the Schengen area and the European refugee and migration policy. Greens/EFA co-president Ska Keller comments:

"Little by little, the European Commission is undermining Schengen, a core achievement of the EU that is enjoyed daily by the citizens of the EU. This approach will not help in the fight against terrorism. Instead of adopting symbolic but ineffective policies, Member States must work together more closely in the fight against terrorism, for example by exchanging information more quickly.

"The European Commission has to put more political pressure on EU Member States to relocate refugees. It is welcome that the Commission is offering financial support to Member States that continue to take refugees from Italy and Greece after the end of the relocation program. But just offering money is not enough. The Commission must also call on Member States to do more on relocation. Individual Member States should take the lead and show how serious they are about solidarity in Europe."

Mehr politischer Druck notwendig

Schengen und Migrationsagenda


Heute hat die EU-Kommission ihre weiteren Pläne zum Schengenraum und zur europäischen Flüchtlings- und Migrationspolitik vorgestellt. Dazu sagt die Vorsitzende der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament Ska Keller:

"Bei Schengen setzt die EU-Kommission auf eine Salamitaktik. Schritt für Schritt wird eine Kernerrungenschaft der EU, die täglich von den Bürgerinnen und Bürgern der EU genutzt wird, ausgehöhlt. Für die Terrorbekämpfung hilft das nichts. Statt dieser Symbolpolitik müssen die Mitgliedsstaaten bei der Terrorbekämpfung viel enger und effektiver zusammenarbeiten, indem sie beispielsweise Informationen schneller austauschen.

Die EU-Kommission muss mehr politischen Druck auf die EU-Mitgliedstaaten machen, wenn es um die Umverteilung von Flüchtlingen geht. Es ist gut, dass die EU-Kommission Mitgliedstaaten, die auch nach Auslaufen des Umverteilungsprogramms noch Flüchtlinge aus Italien und Griechenland aufnehmen, finanzielle Unterstützung anbietet. Aber sie muss die Mitgliedstaaten auch auffordern, diese Unterstützung anzunehmen. Nur Geld bereitzustellen reicht nicht. Einzelne Mitgliedsstaaten sollten vorangehen und zeigen, wie ernst es ihnen auch dann mit der Solidarität in Europa ist, wenn sie praktisch wird."


Contact person

Phone Brussels
+32-2-2841669
Phone Strasbourg
+33-3-88174012

Responsible MEPs

Contact person

Phone Brussels
+32-2-2843440

Responsible MEPs

Please share