Press release


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Van CO2 emissions

Missed opportunity for cleaner, more efficient vans


The European Parliament today voted to confirm a legislative agreement on rules setting CO2 emissions limits for light commercial vehicles (vans). The Greens expressed regret about the lack of ambition in the outcome, which merely confirms previously set limits for 2020 (1). Commenting after the vote, Green environment spokesperson Carl Schlyter said:

“We have missed an opportunity to push for cleaner, more efficient vans. More ambitious CO2 limits make both economic and environmental sense, with an estimated €5,000 net savings per van over its lifetime through fuel efficiency, as well as making a greater contribution towards reaching our climate change goals. Regrettably, this legislation merely confirms unambitious limits for 2020, which were set in 2011 based on incomplete data, and fails to set 2025 limits.

"This outcome will fail to stimulate real innovation towards cleaner and more efficient vans. This will deprive consumers of the benefits of more fuel-efficient vans, as well as failing to fully capitalise on the potential for reducing these climate-damaging emissions from vans.

"Regrettably, this legislative review also failed to remove key loopholes (eco-innovation bonuses and super-credits), which undermine the integrity of the overall CO2 limit. The difference between fuel consumption in production cars and test values is also not tackled. By failing to resolve these, the EU is in effect legislating for manufacturers to bypass their limits. Instead of a win-win solution, which more ambitious rules would have delivered for consumers and the climate, the end result is a victory for the lobbyists of the least innovative van manufacturers."

(1) The legislation confirms the 147 g of CO2 per km fleet average limit for 2020.

CO2-Emissionen von leichten Nutzfahrzeugen

Verpasste Chance für sauberere und effizientere Vans


Das Europaparlament hat heute das Verhandlungsergebnis zur Festlegung von CO2-Grenzwerten für leichte Nutzfahrzeuge (Vans) in einer Abstimmung bestätigt. Die Grünen bedauern den mangelnden Ehrgeiz des Kompromisses, der lediglich den bereits 2011 festgelegten Grenzwert bestätigt (1). Rebecca Harms, Vorsitzende der Grüne/EFA-Fraktion erklärt nach der Abstimmung:

“Wir haben erneut eine Chance verpasst dafür zu sorgen, dass Vans in Zukunft sauberer und effizienter werden. Ehrgeizige CO2-Grenzwerte schützen nicht nur das Klima, sondern sparen bares Geld für ihre Nutzer. Leider bestätigt diese Gesetzgebung jedoch den wenig ehrgeizigen Grenzwert von 2011, der auf unvollständigen Daten beruhte, anstatt ihn entsprechend der tatsächlichen Lage anzuschärfen. Es wurde zudem versäumt längerfristige Ziele über 2020 hinaus festzulegen.

Dieses Ergebnis schafft keinen Anreiz für Innovationen für sauberere und effizientere Nutzfahrzeuge. Daher profitieren weder die Verbraucher von sparsamen Fahrzeugen noch wurde das Potenzial zur Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen auch nur annähernd ausgeschöpft.

Bedauerlicherweise werden durch diese Gesetzesüberarbeitung auch wichtige Schlupflöcher nicht geschlossen, die die Wirksamkeit der CO2-Grenzwerte untergraben. So bleibt das Problem bestehen, dass die Angaben der Hersteller zum Spritverbrauch nicht den tatsächlichen Testergebnissen entsprechen. Außerdem können Superkredite für Fahrzeuge mit geringem Schadstoffausstoß die ohnehin schon nicht sehr ehrgeizigen Grenzwerte weiter schwächen."   

(1) Die neue Gesetzgebung bestätigt lediglich den 2011 festgelegten Grenzwert von 147 g CO2/km für 2020.