Press release


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Women in work

Mandatory quotas only way to ensure low level of women in management positions addressed


The European Commission today presented its progress report on women in economic decision-making positions, announcing its intention to launch a consultation with a view to introducing legislation, including provisions for boardroom quotas. The Greens welcomed the proposals and urged the Commission to push forward with legislation. Commenting after the presentation, Green MEP Marije Cornelissen said:

"Mandatory quotas are the only way to ensure the underrepresentation of women in management positions is finally addressed. As this year's 'progress' report has shown, the voluntary approach has not and will not dismantle old boy's clubs. Despite higher levels of qualification, women are not being allowed to break through. We supported Commissioner Reding in her commitment to come forward with binding legislation if self-regulation did not bring results and are counting on her to make good on this commitment as soon as possible."

Droits des femmes

Les quotas obligatoires, seul moyen d'assurer la présence des femmes aux positions de management


La Commission Européenne a présenté aujourd'hui son rapport d'avancement sur la présence des femmes aux postes de prise de décision dans les entreprises. La Commission y annonce son intention de lancer une grande consultation en vue d'introduire une législation incluant des quotas pour les femmes dans les conseils d'administration. Les Verts au Parlement européen se félicitent de ces propositions et demandent à la Commission européenne de pousser ce type de législation.

Suite à la présentation du rapport, l'eurodéputée Nicole Kiil-Nielsen a exprimé son soutien à ces mesures :

"Les quotas obligatoires sont le seul moyen de s'attaquer efficacement au problème de la sous-représentation des femmes dans les conseils d'administration. Comme le rapport de cette année l'a montré, une approche basée sur le volontariat ne peut pas et ne va pas contrecarrer l'esprit "club" qui pénalise les femmes".

"Malgré de plus hauts niveaux de qualification, les femmes restent à la porte des enceintes de prise de décision. Nous avons soutenu la Commissaire Reding l'an passé lorsqu'elle avait annoncé son intention de passer une législation contraignante si les résultats obtenus sur la base du volontariat n'étaient pas satisfaisants. Nous comptons sur elle pour concrétiser ces mesures législatives dès que possible."

Frauenquoten für Führungspositionen

Genug Zeit vertrödelt, jetzt muss die Quote kommen!


Am heutigen Montag hat Justizkommissarin Viviane Reding den nächsten Schritt in Richtung einer gesetzlichen Frauenquote gemacht. Sie kündigte einen Gesetzesvorschlag für den Sommer an und wird dafür eine öffentliche Konsultation bis Mai eröffnen (1). Außerdem zieht sie Bilanz nach einem Jahr freiwilliger Selbstverpflichtung, die sie den europäischen Unternehmen am 8. März 2011 auferlegt hatte.

Dazu erklärt Franziska Brantner, Mitglied der Grünen im Gleichstellungsausschuss des Europaparlaments:

"Die Bilanz ist vernichtend. Gerade einmal 24 Unternehmen, davon kein einziges deutsches und größtenteils auch nur Kleinunternehmen, haben Frau Redings "Frauen in die Aufsichtsräte"-Verpflichtung innerhalb der letzten 12 Monate unterschrieben. Geholfen hat es nicht. Im EU-Durchschnitt liegt der Frauenanteil bei den Aufsichtsratsmitgliedern immer noch bei mickrigen zwölf Prozent. Daher begrüße ich Frau Redings Ankündigung, im Sommer einen Gesetzesvorschlag für verbindliche Frauenquoten vorzulegen. Dass sie dabei die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer öffentlichen Konsultation in den Gesetzgebungsprozess einbeziehen möchte, finde ich sehr gut. Schließlich haben sich erst kürzlich (2)  rund 75% der EU-Bürgerinnen und Bürger für eine Quote ausgesprochen. Es wurde genug Zeit vertrödelt, jetzt brauchen wir einen starken Gesetzesvorschlag, damit den leeren Worthülsen der vergangenen Monate und Jahre endlich Taten folgen."

Sven Giegold, wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der Grünen ergänzt:

"Verbindliche Quoten machen nicht nur gleichstellungspolitisch Sinn. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Unternehmen mit einer höheren Frauenquote bessere wirtschaftliche Ergebnisse, eine höhere Motivation bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ein besseres Bild des Unternehmens bei Verbraucherinnen und Verbrauchern erzielen."

(1) Fortschrittsbericht: http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_376_en.pdf

(2) Eurobarometer-Umfrage: http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_376_sum_en.pdf


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