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Europeana

Ein europäisches Gegengewicht zu Google

Zur Vorstellung des Parlamentsberichtes zu "Europeana" erklärt die Berichterstatterin Helga Trüpel, Vize-Präsidentin des Kulturausschusses:

"Europeana soll das kulturelle Flaggschiff der Europäischen Union werden. Über sechs Millionen Werke des europäischen kulturellen Erbes sind auf der digitalen Datenbank bisher weltweit abrufbar. Damit dieses Portal mit monopolistischen Initiativen wie dem Google E-Books erfolgreich konkurrieren kann, muss es eine verlässliche finanzielle Unterstützung geben. EU-Kommission als auch die Mitgliedsstaaten müssen sich verpflichten, ihre Anstrengungen zu erhöhen, wenn Europeana bis 2015 fünfzehn Millionen Werke digitalisieren und ein Schwergewicht gegenüber einem privaten Unternehmen sein soll.

Damit Europa nicht hinter den USA hinterherhinkt, muss es klare Lösungen geben, bei der Frage der verwaisten Werke als auch bei der Frage, wie der Urheberrechtsschutz gewahrt werden kann. Es muss eine Balance gefunden werden, den Bürgern und Bürgerinnen einen einfachen Zugang zum kulturellen Erbe zu gewährleisten, gleichzeitig aber die Urheber in ihren Rechten zu schützen.

Europeana muss Bestandteil der 2020 Strategie werden, wenn die EU das Ziel der digitalen Modernisierung der Wirtschaft und Wissenschaft erreichen möchte. Daher fordere ich schnelle und verbindliche finanzielle Verpflichtungen auf der europäischen und der nationalen Ebene und eine gemeinsame Kampagne " Join Europeana!"

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© Alexander Briel
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