{"id":2942,"date":"2022-03-30T12:43:06","date_gmt":"2022-03-30T10:43:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greens-efa.eu\/opinions\/?p=2942"},"modified":"2022-04-05T15:41:40","modified_gmt":"2022-04-05T13:41:40","slug":"putins-krieg-gefahrdet-die-globale-ernahrungssicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greens-efa.eu\/opinions\/putins-krieg-gefahrdet-die-globale-ernahrungssicherheit\/","title":{"rendered":"Putins krieg gef\u00e4hrdet die globale Ern\u00e4hrungssicherheit. Warum ein Ausstieg aus dem Green Deal keine L\u00f6sung ist."},"content":{"rendered":"<div class=\"boxed\">\n<p><em>Die Nahrungsmittelknappheit in der Ukraine erfordert dringende humanit\u00e4re Ma\u00dfnahmen. Versuche, die Ambitionen der EU in Bezug auf nachhaltige Lebensmittel zu untergraben, werden landwirtschaftliche Ertr\u00e4ge verringern und uns in Zukunft noch verwundbarer machen. Hier erfahrt ihr, was wir tun m\u00fcssen, um die Ern\u00e4hrungssicherheit in der Ukraine zu sichern.<\/em><\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Putins \u00dcberfall auf die Ukraine verursacht enorme Probleme in der Weltwirtschaft. Europa ist in den letzten Jahrzehnten massiv von russischem Erdgas und anderen fossilen Brennstoffen abh\u00e4ngig geworden. Deshalb steht das Thema Energie zurecht im Mittelpunkt der jetzigen europ\u00e4ischen Debatte. Im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine sollten wir unsere Aufmerksamkeit jedoch auf einen weiteren Faktor lenken: Lebensmittel.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Die Ukrainer:innen, die aufgrund von Putins Krieg direkt von Nahrungsmittelknappheit betroffen sind, ben\u00f6tigen dringend humanit\u00e4re Unterst\u00fctzung. Denn der Konflikt beeintr\u00e4chtigt direkt die Verf\u00fcgbarkeit von Nahrungsmitteln, insbesondere in den St\u00e4dten, die von der russischen Armee belagert sind. Die Europ\u00e4ische Union und die internationale Gemeinschaft, insbesondere das Weltern\u00e4hrungsprogramm und die Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), bem\u00fchen sich, die Ern\u00e4hrungssicherheit in der Ukraine zu gew\u00e4hrleisten und daf\u00fcr zu sorgen, dass alle Menschen Zugang zu wichtigen Nahrungsmitteln haben.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<h4 class=\"has-green-dark-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading\"><strong>Nahrungsmittelknappheit in der Ukraine &#8211; das sind die erforderlichen humanit\u00e4ren Ma\u00dfnahmen:<\/strong><\/h4>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Erstens sollte die EU ihre humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr die ukrainische Bev\u00f6lkerung aufstocken, um kurzfristig die Ern\u00e4hrungssicherheit in der Ukraine sowie f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge in der EU zu gew\u00e4hrleisten. Au\u00dferdem sollte sie einen Beitrag zum Krisenreaktionsplan der FAO f\u00fcr die Ukraine leisten. Die FAO bittet um Mittel in H\u00f6he von 50 Mio. USD zur Unterst\u00fctzung von 240.000 bed\u00fcrftigen Menschen, die in der l\u00e4ndlichen Ukraine leben. Bislang wurden nur 9 % (4,6 Mio. USD) bereitgestellt. Aufgrund der katastrophalen humanit\u00e4ren Lage in der Ukraine befinden sich bereits \u00fcber drei Millionen Fl\u00fcchtlinge in Europa. Es gibt keine Zeit zu verlieren. Europa muss jetzt handeln!<\/li><\/ul>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Gleicherma\u00dfen sollten die Europ\u00e4ische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten ihre Beitr\u00e4ge zum Weltern\u00e4hrungsprogramm erh\u00f6hen, indem sie die Solidarit\u00e4ts- und Notfallreserve des EU-Haushalts nutzen. Dies k\u00f6nnte zus\u00e4tzliche 420 Millionen Euro ausmachen, was bei den derzeitigen Exportraten etwa einer Million Tonne Weizen und ebenso vielen Broten entspricht, die f\u00fcr Menschen in Not gebacken werden.<\/li><\/ul>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die EU muss die Ern\u00e4hrungssicherheit in Drittl\u00e4ndern mit hohen Importen von Grundnahrungsmitteln sch\u00fctzen. Bei dem derzeitigen Preisanstieg k\u00f6nnten L\u00e4nder, die massiv auf den Import von Grundnahrungsmitteln angewiesen sind, nicht mehr in der Lage sein, ihre Importe zu finanzieren. Das w\u00e4re eine Katastrophe f\u00fcr die betroffene Bev\u00f6lkerung. Exportl\u00e4nder, allen voran die EU-Mitgliedstaaten, m\u00fcssen alles tun, um diese Situation zu vermeiden.<\/li><\/ul>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<h4 class=\"has-green-dark-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading\"><strong>Globale Ern\u00e4hrungssicherheit &#8211; was tragen die Ukraine, Russland und Belarus zum globalen Lebensmittelhandel bei?<\/strong><\/h4>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Das Problem macht jedoch nicht an den Grenzen der Ukraine halt. Sowohl die Ukraine als auch Russland sind wichtige Akteure im globalen Handel mit Lebensmitteln. Auf sie entfallen etwa 30 % des weltweiten Weizenhandels. Die Ukraine allein beliefert 15 % des weltweiten Maismarktes. Russland ist andererseits ein wichtiger Exporteur von synthetischen Stickstoffd\u00fcngern und deren Bestandteilen. Das Gleiche gilt f\u00fcr Belarus: es exportier Kalid\u00fcnger, der in der konventionellen Landwirtschaft gro\u00dffl\u00e4chig zum Einsatz kommt.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Durch den anhaltenden Krieg sind die meisten dieser Exporte nun zusammengebrochen. Das hat zu einem starken Anstieg der Lebensmittelpreise und Produktionskosten gef\u00fchrt. Die Lage auf den Agrarm\u00e4rkten wird immer angespannter. Schon vor der Invasion hatte der Lebensmittelpreisindex der FAO seinen h\u00f6chsten Stand der letzten zehn Jahre erreicht.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<h4 class=\"has-green-dark-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading\"><strong>Welche L\u00e4nder sind von Importen aus Russland und der Ukraine abh\u00e4ngig?<\/strong><\/h4>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Vor allem L\u00e4nder in Afrika und im Nahen Osten sind f\u00fcr ihre nationale Ern\u00e4hrungssicherheit in hohem Ma\u00dfe auf Importen aus Russland oder der Ukraine angewiesen. \u00c4gypten beispielsweise bezieht 90 % seiner Weizenimporte aus der Ukraine und Russland, insbesondere zum Backen von Brot. Zurzeit liegt der Weizenpreis bei 400 \u20ac pro Tonne. Das sind 100 \u20ac pro Tonne <em>mehr<\/em> als w\u00e4hrend der Lebensmittelkrise im Jahr 2008.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>L\u00e4nder wie \u00c4gypten stehen damit vor einem riesigen Problem der Bezahlbarkeit. Einfach ausgedr\u00fcckt: Wenn die Preise weiter steigen, ist \u00c4gypten m\u00f6glicherweise nicht mehr in der Lage, die Lebensmittelimporte zu bezahlen, auf die es angewiesen ist. Und das gef\u00e4hrdet die Ern\u00e4hrungssicherheit der Menschen.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Die EU muss daf\u00fcr sorgen, dass der Krieg in der Ukraine die Ern\u00e4hrungsunsicherheit in diesen L\u00e4ndern nicht noch verschlimmert.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<h4 class=\"has-green-dark-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading\"><strong>Nahrungsmittelknappheit in der EU &#8211; m\u00fcssen wir Engp\u00e4sse bef\u00fcrchten?<\/strong><\/h4>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>In der Europ\u00e4ischen Union stellt sich die Situation etwas anders dar. Die EU ist ein Nettoexporteur von Agrar- und Ern\u00e4hrungsprodukten. Das bedeutet, dass die EU mehr Lebensmittel exportieren als sie importieren. Die gute Nachricht dabei ist, dass wir selbst keine Nahrungsmittelknappheit bef\u00fcrchten m\u00fcssen. Aber der Angriff Russlands auf die Ukraine hat bereits zu einem starken Kostenanstieg in der Lebensmittelproduktion gef\u00fchrt. Wie in allen anderen Produktionszweigen auch, f\u00fchrt der Anstieg der Energiepreise in der Landwirtschaft ebenfalls zu einer Verteuerung der fossilen Brennstoffe.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>30 % der synthetischen Stickstoffd\u00fcnger (und ihrer Inhaltsstoffe) in der EU stammen aus Russland. 27 % der Kalid\u00fcnger in der EU kommen aus Belarus. Die Preise f\u00fcr diese Rohstoffe steigen rapide an. Auch die Viehz\u00fcchter bleiben davon nicht verschont, da die Situation bei den Futtermitteln \u00e4hnlich aussieht.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Steigende Lebensmittelproduktionskosten und h\u00f6here Weltmarktpreise k\u00f6nnen zu h\u00f6heren Preisen in unseren Superm\u00e4rkten f\u00fchren. Dies k\u00f6nnte f\u00fcr arme Haushalte verheerdene Folgen haben, zumal auch die Energiepreise noch weiter steigen werden.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Auch wenn eine Lebensmittelknappheit in der EU unwahrscheinlich ist, wird sich der Krieg in der Ukraine auf unsere Lebensmittelpreise auswirken. Wir werden kurzfristige Ma\u00dfnahmen brauchen, um uns vor diesen Auswirkungen zu sch\u00fctzen. Aber Europa darf seine langfristige Strategie dabei nicht aus den Augen verlieren. Wir brauchen einen Plan, um \u00e4hnliche Krisen in der Zukunft zu vermeiden.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Kurzfristige Ma\u00dfnahmen zur Gew\u00e4hrleistung der Ern\u00e4hrungssicherheit in der EU m\u00fcssen in zweierlei Hinsicht getroffen werden. Wir brauchen konkrete humanit\u00e4re Ma\u00dfnahmen, um den Menschen in der Ukraine zu helfen. Gleichzeitig m\u00fcssen wir die Ern\u00e4hrungssicherheit in der EU st\u00e4rken, um gegen k\u00fcnftige Krisen besser gewappnet zu sein. Hier findet ihr unsere Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Ern\u00e4hrungssicherheit in der EU.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"lazyblock-border-box-OHNcL wp-block-lazyblock-border-box\"><div class=\"boxed\">\n  <div class=\"offset-border-bg skew\"><\/div>\n  <div class=\"content skew\">\n    <div class=\"skew-reset\">\n      \n<div class=\"boxed\">\n<h4 class=\"has-green-dark-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading\"><strong>Lebensmittelkrise in Europa &#8211; wie k\u00f6nnen wir die Ern\u00e4hrungssicherheit in der EU gew\u00e4hren?<\/strong><\/h4>\n<\/div>\n\n<div class=\"boxed\">\n<p>Zwei Jahre nachdem COVID die Verwundbarkeit unseres globalen Ern\u00e4hrungssystems aufgezeigt hat, wirft Putins Krieg in der Ukraine wichtige Fragen \u00fcber die Ern\u00e4hrungssicherheit in der EU auf. Hier sind unsere Vorschl\u00e4ge, wie die Ern\u00e4hrungssicherheit in Europa verbessert werden kann:<\/p>\n<\/div>\n\n<div class=\"boxed\">\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die EU sollte alles tun, um eine m\u00f6gliche Versorgungskrise zu vermeiden. Die Europ\u00e4ische Kommission sollte alle auf EU-Ebene verf\u00fcgbaren Vorr\u00e4te bewerten und pr\u00fcfen, wie diese mobilisiert werden k\u00f6nnen, um Probleme der Versorgung und Bezahlbarkeit zu lindern &#8211; insbesondere in Drittl\u00e4ndern.<\/li><li>Wir m\u00fcssen der Spekulation auf den Agrarrohstoffm\u00e4rkten Einhalt gebieten, um sicherzustellen, dass gef\u00e4hrdete L\u00e4nder weiterhin Zugang zu den f\u00fcr ihre Bev\u00f6lkerung notwendigen Nahrungsmitteln haben. Marktspekulationen, Manipulationen und der Handel mit Nahrungsmitteln k\u00f6nnen die Gro\u00dfhandelspreise k\u00fcnstlich in die H\u00f6he treiben und zu Marktvolatilit\u00e4t f\u00fchren.<\/li><li>Bestimmte Praktiken wie Leerverk\u00e4ufe oder Hochfrequenzhandel mit Nahrungsmitteln, die zu Marktmanipulation, Verdr\u00e4ngungspreisen und Gewinnstreben auf Kosten der Bed\u00fcrftigen f\u00fchren k\u00f6nnen, sollten verboten werden. Lebensmittel m\u00fcssen zu allererst bei Menschen ankommen.<\/li><li>Wir sollten weniger Futtermittel f\u00fcr Tiere produzieren. 60 % der EU-Getreideproduktion sind f\u00fcr Tierfutter bestimmt! Es ist an der Zeit, endlich eine ehrgeizige Eiwei\u00dfstrategie umzusetzen, die sich vor allem auf Leguminosen konzentriert. So k\u00f6nnten ausreichend einheimische Futtermittel produziert und durch die damit einhergehende Stickstoffbindung der Einsatz von D\u00fcngemitteln reduziert oder sogar ganz ersetzt werden.<\/li><li>Die Kommission sollte die Verwendung essbarer Kulturpflanzen f\u00fcr die Agrotreibstoffproduktion so schnell wie m\u00f6glich f\u00fcr mindestens zwei Jahre vor\u00fcbergehend stoppen. Im Jahr 2021 produzierte die EU 4 950 Millionen Liter Bioethanol aus Pflanzen und 12,33 Millionen Liter Biodiesel aus Pflanzen\u00f6len. Dies entspricht 11 Millionen Tonnen Getreide und 8,6 Millionen Tonnen Pflanzen\u00f6l, die stattdessen f\u00fcr den menschlichen und tierischen Verzehr verwendet werden k\u00f6nnten. Wie k\u00f6nnen wir hinnehmen, dass solche Mengen an essbaren Pflanzen nicht an Bed\u00fcrftige gehen, sondern die Autos einiger weniger Wohlhabender betanken?<\/li><li>Die EU sollte dringend etwas gegen die Lebensmittelverschwendung unternehmen, denn noch immer werden in der EU jedes Jahr 88 Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet. Dies w\u00fcrde sich unmittelbar auf die Ern\u00e4hrungssicherheit auswirken!<\/li><\/ul>\n<\/div>\n\n<div class=\"boxed\">\n<p>Bei all diesen Forderungen ist immer noch eine langfristige Strategie erforderlich, um unser globales Lebensmittelsystem nachhaltig zu gestalten.<\/p>\n<\/div>\n\n    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<h4 class=\"has-green-dark-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading\"><strong>Der Green Deal und die Farm-to-Fork-Strategie m\u00fcssen unser langfristiger Kompass f\u00fcr die Ern\u00e4hrungssicherheit in der EU bleiben<\/strong><\/h4>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Die derzeitigen Praktiken der konventionellen Landwirtschaft haben dazu gef\u00fchrt, dass wir von gewissen kritischen Ressourcen f\u00fcr unsere Lebensmittelproduktion abh\u00e4ngig geworden sind: D\u00fcngemittel, Pestizide und Futtermittel. <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/eu-unit\/issues\/nature-food\/45159\/majority-of-european-crops-feeding-animals-and-cars-not-people\/\">Ein gro\u00dfer Teil der von uns angebauten Pflanzen (60 %)<\/a> wird nicht f\u00fcr die Ern\u00e4hrung der Menschen, sondern f\u00fcr die Viehzucht in Europa angebaut. Ganz zu schweigen von unserer Abh\u00e4ngigkeit von externen M\u00e4rkten, um unsere Exporte zu verkaufen.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Die jetzige Situation wirft ein grelles Licht auf die Unsinnigkeit dieses Systems: W\u00e4hrend es aufgrund des Krieges in der Ukraine weltweit zu einer Verknappung von Getreide kommt, verf\u00fcttern wir unser Getreide weiter an Nutztiere. Vor allem, wenn in anderen Teilen der Welt aufgrund des Krieges in der Ukraine Nahrungsmittelknappheit herrscht.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Gleichzeitig f\u00fchrt der \u00fcberm\u00e4\u00dfige Einsatz von synthetischen Pestiziden zur F\u00f6rderung immer gr\u00f6\u00dferer Monokulturen zu einem Massensterben von Insekten. Wir brauchen diese Insekten zur Best\u00e4ubung unserer Nutzpflanzen und zum Schutz unserer B\u00f6den, die unsere Nahrungsmittelsysteme tragen. Wenn diese \u00d6kosysteme weiterhin zerst\u00f6rt werden, sinken auch die Ernteertr\u00e4ge.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Nach Angaben des IPCC k\u00f6nnte bis zum Jahr 2100 ein Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che aufgrund der Umweltzerst\u00f6rung nicht mehr f\u00fcr den Anbau geeignet sein. Die Ziele der <a href=\"https:\/\/www.greens-efa.eu\/dossier\/how-the-farm-to-fork-strategy-can-fix-our-food-system-2\/\">Farm-to-Fork-Strategie<\/a>, den Einsatz dieser synthetischen Stoffe zu reduzieren, sind daher f\u00fcr unsere Ern\u00e4hrungssicherheit in n\u00e4chster Zukunft besonders wichtig. <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/345323439_Agricultural_diversification_promotes_multiple_ecosystem_services_without_compromising_yield\">Die Wissenschaft zeigt, dass die Verringerung des Pestizideinsatzes langfristig keine negativen Auswirkungen auf die Ernteertr\u00e4ge hat.<\/a><\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<h4 class=\"has-green-dark-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading\"><strong>Wir brauchen den Green Deal f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft<\/strong><\/h4>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Umso wichtiger ist es, daran zu erinnern, dass das zentrale Ziel dieser Strategie und des Green Deal im Allgemeinen darin besteht, den Klimawandel und den Verlust der biologischen Vielfalt zu bek\u00e4mpfen. Diese beiden Ph\u00e4nomene stellen eine ernsthafte Bedrohung f\u00fcr unsere langfristige Ern\u00e4hrungssicherheit dar.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Der IPCC-Bericht, der genau am Tag von Putins \u00dcberfall auf die Ukraine ver\u00f6ffentlicht wurde, zeigt auf, dass die landwirtschaftliche Produktivit\u00e4t aufgrund einer zunehmenden Verschlechterung der Umweltbedingungen abnimmt. Auch die Erhaltung gesunder \u00d6kosysteme ist somit von fundamentaler Bedeutung, denn sie sind entscheidend f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit menschlicher Gesellschaften gegen\u00fcber Umweltschocks. Daher ist der Kampf f\u00fcr Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t auch ein Kampf gegen den Klimawandel und gegen den Verlust der biologischen Vielfalt.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<h4 class=\"has-green-dark-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading\"><strong>Ein Angriff auf die Natur ist ein Angriff auf die Ern\u00e4hrungssicherheit<\/strong><\/h4>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Wir erleben jetzt einen koordinierten Angriff der Agrarindustrie auf die nachhaltige Lebensmittelpolitik des Green Deal mit der Begr\u00fcndung, dass die Lebensmittelsicherheit gef\u00e4hrdet sei. Die Europ\u00e4ische Kommission hat bereits das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur und die Reform der Verordnung \u00fcber Pestizide verschoben. Und die franz\u00f6sische EU-Ratspr\u00e4sidentschaft hat k\u00fcrzlich angek\u00fcndigt, dass sie die Farm to Fork-Strategie aussetzen wird.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Die Wissenschaft hat bewiesen, dass der Status quo unhaltbar ist, da er unsere mittel- und langfristige Ern\u00e4hrungssicherheit kurzfristigen Gewinnen wie der F\u00fctterung von Nutztieren und der Herstellung von Agrokraftstoffen opfert. Diejenigen, die anders argumentieren, lassen diesen grundlegenden Faktor v\u00f6llig au\u00dfer Acht.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<p>Wir brauchen sofortige humanit\u00e4re Ma\u00dfnahmen, um die Nahrungsmittelknappheit in der Ukraine zu bek\u00e4mpfen. Gleichzeitig m\u00fcssen wir sicherstellen, dass die weltweite Lebensmittelkrise nicht zu Lasten der Menschen geht, insbesondere in Entwicklungsl\u00e4ndern. Das steht nicht im Widerspruch zu den Zielen eines nachhaltigeren Lebensmittelsystems im Rahmen des Green Deal. Die Angriffe gegen die Farm-to-Fork-Strategie stellen hingegen eine ernsthafte Bedrohung f\u00fcr unsere k\u00fcnftige Ern\u00e4hrungssicherheit dar.<\/p>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"lazyblock-border-box-Z5lRaP wp-block-lazyblock-border-box\"><div class=\"boxed pull-sidebar\">\n  <div class=\"offset-border-bg skew\"><\/div>\n  <div class=\"content skew\">\n    <div class=\"skew-reset\">\n      \n<div class=\"boxed\">\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Willst du mehr wissen? Hier ist unser Faktenblatt zum Krieg in der Ukraine und die Nahrungsmittelknappheit.<\/strong><br><br>Von den Gr\u00fcnen\/EFA Mitgliedern des Europ\u00e4ischen Parlaments Martin H\u00e4usling und Bundestagsabgeordnete Renate K\u00fcnast<\/p>\n<\/div>\n\n<div class=\"boxed\">\n<ul class=\"has-normal-font-size wp-block-list\"><li><a href=\"https:\/\/extranet.greens-efa.eu\/public\/media\/file\/1\/7592\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Faktenblatt herunterladen (auf Englisch)<\/strong><\/a><\/li><\/ul>\n<\/div>\n\n<div class=\"boxed\">\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div><\/div><div class=\"boxed\">\n\n<\/div><div class=\"boxed\">\n<link href=\"https:\/\/actionnetwork.org\/css\/style-embed-whitelabel-v3.css\" rel=\"stylesheet\" type=\"text\/css\"><script src=\"https:\/\/actionnetwork.org\/widgets\/v4\/form\/stay-informed-27?format=js&amp;source=gg\"><\/script><div id=\"can-form-area-stay-informed-27\" style=\"width: 100%\"><!-- this div is the target for our HTML insertion --><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Putins Invasionskrieg bedroht nicht nur die Nahrungsmittelsicherheit in der Ukraine. 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