energy-rodamap

Pressemitteilung


de | en | es

Verbindliche Ziele sind für eine weltweit führende Rolle der EU bei erneuerbaren Energien notwendig

Erneuerbare-Energien-Richtlinie


Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments unterstützte heute einen Bericht über die Erneuerbare-Energien-Richtlinie, der Ziele für erneuerbare Energien bis 2030 festlegt. Die Grünen/EFA im Europaparlament stimmte gegen den Bericht, zum Teil aufgrund fehlender verbindlicher Ziele für die Mitgliedsstaaten. Voraussichtlich kommt es im Januar zur Abstimmung im Plenum.

Claude Turmes, Verhandlungsführer der Grünen/EFA im ITRE-Ausschuss, kommentiert:

“Die EU sollte anstreben, die weltweite Nummer Eins bei erneuerbaren Energien zu sein. Eine ehrgeizige Strategie mit verbindlichen nationalen Zielen ist eine zentrale Voraussetzung, um Kosten zu sparen und die Energiewende zu beschleunigen. Leider konnte man heute nur wenig Ehrgeiz erkennen. Das 35%-Ziel für Erneuerbare Energien ist ein absolutes Minimum und greift zu kurz, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen.

“Was noch schlimmer ist, ist dass das Erneuerbare-Ziel nicht durch verbindliche Ziele auf nationaler Ebene komplementiert wird und dass ein Schlupfloch es Mitgliedsstaaten ermöglicht im Fall von „berechtigten Umständen“ um weitere 10% vom Ziel abzuweichen. Mit dieser Zielsetzung scheint es wenig wahrscheinlich, dass das EU-weite Ziel erreicht werden wird. Da die Verhandlungen mit den Mitgliedsstaaten noch bevorstehen, hätte das Parlament eine stärkere Ausgangsposition einnehmen sollen.

“Wir freuen uns sehr, starke Regelungen bei der Herstellung und dem Verbrauch von erneuerbaren Energien in Kommunen zu sehen. Dies wird den Bürgerinnen und Bürgern dabei helfen, den vollen Nutzen aus der Energiewende zu ziehen.

„Die Einführung eines Unterziels von 12% in der Transportbranche verursacht große Bedenken, da es die Tür für Biokraftstoffe der ersten Generation öffnet. Diese sind schlecht für das Klima und stehen im Wettbewerb mit der Lebensmittelproduktion. Der Ausschuss für Industrie und der Ausschuss für Umwelt vertreten nicht dieselben Meinungen. Wir werden vor der finalen Abstimmung im Plenum für Einigkeit sorgen müssen, um die Gewichtung nicht nachhaltiger Biokraftstoffe in der Gesetzgebung einzuschränken.“

La UE necesita objetivos vinculantes para ser líder mundial en renovables

Directiva de energía renovable


La Comisión de Industria, Investigación y Energía del Parlamento Europeo (ITRE) ha respaldado hoy un informe sobre la directiva de energía renovable, estableciendo objetivos de energía renovable en 2030. El grupo Verdes/ALE ha votado en contra del informe, debido en parte a la ausencia de objetivos vinculantes para los Estados miembros. Se prevé una votación en la sesión plenaria de enero.

Florent Marcellesi, eurodiputado de Verdes/ALE (EQUO) y miembro de la comisión ITRE, declara:

"La UE debería esforzarse para ser la líder mundial en renovables. Una política ambiciosa de renovables con objetivos nacionales vinculantes es clave para reducir los costes y acelerar la transición energética. El objetivo de un 35% de energía renovable para 2030 no puede considerarse un máximo, sino un mínimo, pues se queda corto para cumplir con el acuerdo de París.

Además de no existir objetivos vinculantes para los Estados miembros, existe una laguna legal que les permitirá desviarse en un 10% adicional en "circunstancias debidamente justificadas". Con esto, parece muy poco probable que se cumpla el objetivo general de la UE. Las negociaciones con los Estados miembros están por comenzar, por lo que el parlamento no debería acordar una posición inicial tan débil.

La introducción de un sub-objetivo del 12% para el transporte es muy preocupante también, ya que abre la puerta a biocombustibles de primera generación que perjudican el clima y compiten con la producción de alimentos. Las comisiones de industria y medio ambiente tienen ahora posiciones bastante diferentes. Cuando tengamos la votación final en el Parlamento Europeo, necesitaremos garantizar la coherencia y reducir el espacio que se le está dando la bioenergía insostenible".