Car emissions
Ruben de Rijcke (CC BY-SA 3.0)

Pressemitteilung


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EU-Kommission muss penibel auf systematische Tricksereien prüfen

Abgasmanipulation/Kartellrechtsverfahren


Das Kartellrechtsverfahren der Europäischen Kommission gegen VW, Daimler und BMW wegen möglicher Absprachen über manipulierte Abgassysteme kommentiert Rebecca Harms, umweltpolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion:

„Der Verdacht der Absprachen bei Technologien zur Luftreinhaltung kommt leider nicht überraschend. Der Dieselskandal hat offenbart, dass saubere Luft für die Autobauer keine Priorität hat. Die Menschen in den Ballungsräumen Europas leiden unter schlechter Luft, Dieselbesitzer müssen Fahrverbote fürchten. Die Politik darf die Autohersteller nicht weiter decken. Es ist gut, dass die EU-Kommission aktiv wird. Auch die deutsche Bundesregierung darf den Schutz von Umwelt und Gesundheit nicht länger ignorieren und muss auf umfangreichen Nachrüstungen für Dieselautos beharren."

Michel Reimon, wettbewerbspolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, kommentiert:

„Die Autokonzerne bedienen sich systematischer Trickserei, um auf Kosten von Luftqualität und Gesundheit riesige Profite zu kassieren. Die EU-Kommission muss penibel prüfen und bei Vergehen hart strafen. Die deutschen Automanager sind offensichtlich nur unter hartem finanziellem Druck lernwillig."

Le case automobilistiche devono rendere conto di possibili collusioni

Emissioni: la truffa


La Commissione europea ha appena annunciato che avvierà un'indagine formale per stabilire se BMW, Daimler e VW si siano accordati per violare le norme antitrust dell'UE sull'introduzione della tecnologia per le emissioni pulite.

Marco Affronte, portavoce per l'ambiente del gruppo Verdi/ALE al Parlamento europeo, ha commentato:

"Ancora una volta le aziende dietro a Dieselgate, BMW, Daimler e VW sono sospettate essersi coalizzate usando trucchi sporchi per promuovere auto letali, traendone enormi profitti.  L'inquinamento atmosferico causa oltre 400.000 morti premature ogni anno e queste aziende devono essere chiamate a rispondere delle loro azioni. Se non dovessero cambiare il loro comportamento, allontanandosi dal diesel "sporco" dopo le proteste pubbliche e le prove scientifiche sulla sua dannosità, la Commissione dovrebbe colpirli dove fa più male, ovvero nelle loro tasche".