JLogan (CC BY-SA 3.0)

Pressemitteilung


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EU-China-Gipfel Di, 9. April

EU-China-Gipfel Di, 9. April


Beim EU-China-Gipfel morgen (Dienstag, 9. April) geht es darum, die Beziehungen der EU zu China mit einer neuen Dosis Realismus neu zu bestimmen. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben signalisiert, dass sie sich nicht mit einem Wohlfühlgipfel zufriedengeben wollen. Themen sind nicht nur die Marktöffnung, sondern die Einhaltung chinesischer Versprechen im ökonomischen und politischen Bereich.

Reinhard Bütikofer, stellvertretender Vorsitzender der China-Delegation des Europäischen Parlaments, fordert von China eine Ein-Europa-Politik:

„Die Europäische Union lernt gerade, gegenüber China mit einer Stimme zu sprechen. Das betrifft ökonomische Fragen von der chinesischen Seidenstraßenpolitik bis zur Industriepolitik à la Made in China 2025. Es schließt aber auch ein, die Errichtung eines brutalen Polizeistaates in Xinjiang in Chinas Westen zu thematisieren. China kann auch in Zukunft ein Partner sein, wenn es partnerschaftlich agieren will, statt hegemonial. Dazu sollte die Europäische Union Kooperationsbereitschaft mit klarer Kante verfolgen. Das betrifft aktuell auch die Frage der Cybersicherheit, die eine Existenzfrage für die Europäische Union ist. Einen Sicherheitsrabatt für Huawei darf es nicht geben. 

Weder deutsche, noch italienische, noch ungarische Sonderwege in den Chinabeziehungen werden sich mittelfristig auszahlen. Die Europäische Union muss zusammenstehen, um chinesischer Spaltungspolitik nicht ins Blatt zu spielen."

EU-China summit

Quote from Reinhard Bütikofer MEP


The EU-China summit (Tuesday 9 April) is about redefining the EU's relations with China with a new dose of realism. The EU heads of state and government have signalled that they do not want to settle for a summit of warm words. The summit will cover not just the opening of markets, but also the general adherence to Chinese promises in the economic and political spheres.

Reinhard Bütikofer, Vice-Chairman of the European Parliament's China delegation, comments:

"The European Union is now learning to speak with one voice towards China. This concerns economic issues from the Chinese silk road policy to its industrial policy 'Made in China 2025', but also includes the establishment of a brutal police state in Xinjiang in China's west. China can also be a partner in the future if it wants to act in partnership instead of as a hegemon. The EU should pursue its readiness to cooperate with a clear aim. This currently applies to the question of cyber security, which is an existential question for the European Union. There must be no security rebate for Huawei.

"Neither German nor Italian nor Hungarian special routes to relations with China will pay off in the medium term. Europe must stand together to avoid playing into the hands of China's divisive foreign policies."


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