Whistleblower

Pressemitteilung


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Whistleblower bekommen mehr Schutz:

Zitat von Julia Reda und Sven Giegold


Whistleblower in der Europäischen Union erhalten zukünftig mehr Schutz. Die große Mehrheit der Abgeordneten des Europäischen Parlaments stimmte soeben für das Ergebnis der Verhandlungen mit dem Rat und der Europäischen Kommission über die Whistleblower-Richtlinie. Hinweisgeber können mit Enthüllungen über Skandale wie Korruption und Misswirtschaft direkt an die Öffentlichkeit gehen. Bundesjustizministerin Katarina Barley versuchte erfolglos, bürokratische Hürden durchzusetzen. Alle EU-Mitgliedstaaten müssen nun einheitlich hohe Standards für den Schutz von Whistleblowern sowie Berichtskanäle und Vertraulichkeit garantieren und Sanktionen verhängen, wenn Hinweisgeber eingeschüchtert werden.

Julia Reda, Mitglied im federführenden Rechtsausschuss, kommentiert:

„Auf großen öffentlichen Druck hin ist zukünftig Schluss mit Geschäftsgeheimnissen als Vorwand für die Einschüchterung von Whistleblowern wie im Fall des Hinweisgebers Antoine Deltour. Wer Skandale aufdeckt, ist kein Krimineller, sondern ein Held. Der Schutz für Hinweisgeber ist ein großer Erfolg im Kampf für die Wahrheit. Die EU-Regierungen müssen die neuen Regeln schnell und ohne Wenn und Aber umsetzen. Nur so können wir sicherstellen, dass durch den jüngst ausgeweiteten Geschäftsgeheimnisschutz keine neuen rechtlichen Hürden für Hinweisgeber entstehen.“

Sven Giegold, wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion, ergänzt:

„Die lange Reihe aufgedeckter Skandale von Edward Snowden über die Paradise Papers, Panama Papers, Lux Leaks bis hin zu Football Leaks verdanken wir dem Mut aller Hinweisgeber, die mit großem Mut einen hohen Preis zu zahlen bereit waren. Endlich bekommen Whistleblower die Anerkennung, die ihnen für ihren Dienst am Allgemeinwohl zusteht. Bundesjustizministerin Katarina Barley hat den Sozialdemokraten mit ihrem Vorstoß für bürokratische Hürdenläufe für Hinweisgeber keinen Gefallen getan.“

Protección para los denunciantes

Declaración de Ernest Urtasun


El Parlamento Europeo ha aprobado hoy el resultado de las negociaciones a tres bandas sobre la Directiva de protección para los denunciantes. La Directiva ofrecerá protección y garantías legales a todas aquellas personas que denuncien cualquier conducta ilegal, abuso, malas prácticas o irregularidades que se den en su lugar de trabajo.

Ernest Urtasun, eurodiputado del Grupo Verdes/ALE y portavoz de Catalunya en Comú, ha comentado:

"Por primera vez en la UE, aquellos que pretendan denunciar corrupción, abusos e ilegalidades que se den en su puesto de trabajo, podrán hacerlo con la seguridad de saber que disponen de garantías legales y derecho a la protección. Esta Directiva ha tardado mucho tiempo en llegar y es un gran ejemplo de cómo la UE puede mejorar de forma directa la vida de la ciudadanía. Los denunciantes merecen ser protegidos de cualquier tipo de represalia, persecución o intimidación.

Esta Directiva supone un gran logro político a favor de la transparencia y la democracia. Ahora corresponde a los Estados miembros convertir esta Directiva en legislación nacional y hacemos un llamamiento a todos los países para que mejoren los parámetros de este texto y lo hagan lo más amplio, exhaustivo e inclusivo posible".