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EU-Parlament drängt Regierungen auf mehr Klimaschutz

Klimaschutz/COP24


Vor dem UN-Klimagipfel im polnischen Katowice im Dezember 2018 fordern die Abgeordneten des Europäischen Parlaments die EU-Regierungen und die Europäische Kommission auf, dem eindringlichen Appell des Weltklimarats zu folgen und ihre Ambitionen für die Einsparung von CO2-Emissionen von 40 Prozent auf 55 Prozent bis zum Jahr 2030 im Vergleich zum Jahr 1990 zu erhöhen.

 

Rebecca Harms, klimapolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, kommentiert:

 

Nach dem Weltklimarat schlägt auch das Europäische Parlament Alarm und fordert die EU-Regierungen auf, das Klimaziel für das Jahr 2030 auf 55 Prozent CO2-Einsparungen zu erhöhen. Das heutige Abstimmungsergebnis ist eine klare Kritik an der bisherigen Klimapolitik und ein Auftrag an die EU-Umweltminister und die Europäische Kommission. Unsere aktuellen EU-Klimaziele reichen nicht aus, um die Ziele von Paris zu erreichen. Der europäische Beitrag gegen den Klimakollaps muss deutlich größer sein.

Die EU-Kommission muss diese Forderung in ihrer Dekarbonisierungsstrategie, die kurz vor dem Klimagipfel in Polen vorgestellt wird, aufgreifen. Der Wirtschaftsgigant Europäische Union muss in den Klimaverhandlungen eine Vorbildrolle übernehmen und darf sich nicht mit Trippelschritten beim Klimaschutz begnügen.

Die Bundesregierung geht allerdings mit schlechtem Beispiel voran. Sie wird die eigenen Klimaziele für das Jahr 2020 nicht einhalten, hält an der Kohle fest und lässt sich von der Autoindustrie die Klimavorgaben für Autos diktieren. Bisher deutet nichts darauf hin, dass die Bundesregierung wieder Pionier des globalen Klimaschutzes wird“.

 

Stop climate change campaign - Greens/EFA Stop climate change

 

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Zuständige Abgeordnete

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