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Presse­mitteilung |

EU-Parlament auf Seiten der Verbraucherinnen und Verbraucher - EU-Regierungen dagegen

Fluggastrechte

Heute (Mittwoch, 21. Januar) hat die Mehrheit der Mitglieder des Europäischen Parlaments für stärkere Rechte für Fluggäste gestimmt und den Versuch des Rates abgelehnt, deren Rechte zugunsten der Unternehmensinteressen großer Fluggesellschaften zu schwächen. Das EU-Parlament lehnt es ab, bei der Überarbeitung der Fluggastrechte-Verordnung bereits bestehende Rechte wie die Entschädigung bei Verspätungen von ab drei Stunden abzuschwächen und besteht auf dem Recht auf kostenlose Mitnahme von Handgepäck sowie auf mehr Unterstützung für in ihrer Mobilität eingeschränkte Reisende. Nächster Schritt sind - zum ersten Mal seit zwölf Jahren - finale Verhandlungen im Rahmen eines Vermittlungsverfahrens mit dem Rat.

Anna Cavazzini, Vorsitzende des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz, kommentiert:

„Das Europäische Parlament steht auf der Seite der Verbraucherinnen und Verbraucher und setzt sich für stärkere Rechte ein. Der Rat vertritt die Unternehmensinteressen der großen Fluggesellschaften und schert sich nicht um Verspätungen und besonders schutzbedürftige Reisende. Das EU-Parlament ist zu konstruktiven Verhandlungen bereit, die Schwächung der Rechte der Bürgerinnen und Bürger ist mit uns nicht zu machen.”

Kai Tegethoff, Volt-Mitglied und Koordinator in Verkehrsausschuss, kommentiert:

„Heute haben wir viel erreicht für alle, die mit dem Flugzeug reisen. Alle Passagiere müssen klare Rechte haben, wenn sich ihr Flug verspätet, wie eine angemessene Entschädigung, klare Informationen und notwendige Unterstützung bei der Weiterreise. Das EU-Parlament spricht parteiübergreifend mit einer Stimme, wenn es um die Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern geht. Jetzt müssen wir weiter Druck auf die nationalen Regierungen machen, Finger weg von Fluggastrechten. Das Ergebnis heute sendet eine klare Botschaft. Wir stehen für die Rechte von Reisenden ein, nicht für die Lobbyinteressen großer Fluggesellschaften.”

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Zuständige Abgeordnete

Anna Cavazzini
Anna Cavazzini
MdEP
Kai Tegethoff
Kai Tegethoff
MdEP

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