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Presse­mitteilung |

Fusion lässt Landwirte im Regen stehen

Bayer/Monsanto

Die Europäische Kommission gibt grünes Licht für die Fusion von Bayer und Monsanto, wie Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager soeben verkündete. Mit der heutigen Entscheidung beherrschen die Agrochemieunternahmen ein Viertel des Pestizidmarktes und ein Drittel des Saatgutmarktes weltweit. Schon im Jahr 2017 hat die Europäische Kommission die Fusionen von Syngenta und Chemchina sowie Dow und Dupont zugelassen.

Martin Häusling, umwelt- und agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion, kritisiert:

„Die Fusion lässt die Landwirte im Regen stehen, die sich gegen die Marktmacht der Monopole wehren. Saatgut und Pestizide in der Hand dreier Großunternehmen ist eine schlechte Nachricht für die europäischen Bauern, die Verbraucher und die Artenvielfalt. Die Europäische Kommission gibt Baysanto die Kontrolle über unsere Lebensmittel, unsere Landwirtschaft und unsere Biodiversität. Von Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hätten wir mehr erwartet.“

Michel Reimon, wettbewerbspolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion, ergänzt:

„Der Zusammenschluss der Agrochemiekonzerne bringt den Wettbewerb nahezu zum Nullpunkt. Die Zeche zahlen die europäischen Landwirte und die Verbraucher. Der Europäischen Kommission fehlen die Werkzeuge, um die Fusion zu verhindern. Die Wettbewerbsregeln müssen geändert werden, damit die Europäische Kommission die Konzentration von Monopolisten verhindern kann.“

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Photo by James Baltz on Unsplash
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Study
Deforestation / CIFOR / Flickr CC BY-NC-ND 2.0
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Zuständige Abgeordnete

Martin Häusling
Martin Häusling
MdEP
Michel Reimon
Michel Reimon
MdEP

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