Artenvielfalt

Jigsaw and money
Jigsaw and money © alexsl

Ein Haushalt für Klima, Biodiversität und Rechtsstaatlichkeit

EU-Haushalt/Konjunkturpaket

Der neue EU-Haushalt verpflichtet erstmals auf 30 Prozent Ausgaben in Klimaschutz und zehn Prozent in den Erhalt der biologischen Vielfalt ab dem Jahr 2026. Zum ersten Mal wird ein starkes Rechtsstaatlichkeitsinstrument eingeführt, das die Verhängung finanzieller Sanktionen bei Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit ermöglicht, wie von der Grünen/EFA-Fraktion gefordert.


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Biodiversity Forest © texasmary
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Vorschläge der EU-Kommission müssen Startschuss für Agrarwende geben

Farm-to-Fork/Biodiversität

Die Europäische Kommission hat heute (Mittwoch 20. Mai) ihre Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ („Farm to Fork“) und ihre Biodiversitätsstrategie vorgestellt. Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament begrüßen, dass die EU-Kommission beide Strategen nicht weiter aufgeschoben hat, das Verschwinden der Arten mit der Vorgabe angeht und einen nachhaltigeren Ansatz für die Agrarpolitik verfolgt.


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Reindustrialising-Europe
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Gute Grundlage - EU-Kommission muss den Schwung mitnehmen

Deutsch-französische Initiative/Wiederaufbauplan

Die deutsch-französische Initiative für einen Wiederaufbauplan für die Folgen der Corona-Krise umfasst einen Vorstoß für Zuschüsse für die Ankurbelung der Wirtschaft. Mit einem Volumen von geplanten 500 Milliarden Euro bleibt der Plan allerdings weit hinter den vom Europäischen Parlament geforderten zwei Billionen Euro zurück.


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Hand holding grain © Bart Sadowski
Hand holding grain © Bart Sadowski

Corona-Krise darf nicht für Aufschub herhalten

Farm-to-Fork/Biodiversität

Heute (Donnerstag, 16. April) wurde bekannt, dass die Europäische Kommission einen Aufschub der Farm-to-Fork-Strategie und der Biodiversitäts-Strategie in Betracht zieht. Die Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament lehnt jeden Aufschub ab und fordert mit Blick auf die laufenden Verhandlungen zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik, den Zeitplan einzuhalten.


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stefan steinbauer unsplash

Europäisches Parlament fordert starken Schutz der Bienen

Bienenschutz

Das Europäische Parlament sendet mit seinem heutigen Veto ein starkes Signal, die Europäische Kommission darf sich nicht dem Druck der EU-Regierungen beugen.


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stormy sea
© srikanta

Grüne/EFA fordern Klimawende

Weltklimarat-Sonderbericht Ozeane

Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) der Vereinten Nationen warnt in seinem heute vorgestellten Bericht über den Klimawandel in den Ozeanen und der Kryosphäre eindringlich vor den Folgen des Klimawandels und steigender Meeresspiegel und fordert die Dekarbonisierung bis zum Jahr 2050. Die Kryosphäre ist die Gesamtheit des als Eis gebundenen Wassers auf der Erde.


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International © ktsimage
© ktsimage

Das Mercosur-Abkommen ist ein fauler Deal

Freihandel

Das Mercosur-Abkommen ist ein fauler Deal. Den Preis für das Mercosur-Abkommen zahlen Bauern, Umwelt und Klima.


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CC Heine Christiansen

Österreichische Regierung treibt Orbanisierung voran

Reform der österreichischen Umweltverträglichkeitsprüfung

Die österreichische Regierung will Umweltorganisationen vom Umweltverträglichkeitsprüfungen ausschließen. Über die Änderung des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung soll morgen (Donnerstag, 25. Oktober) im österreichischen Nationalrat abgestimmt werden. Die Änderungen zielen darauf ab, österreichische Umweltorganisationen von Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung auszuschließen, wenn sie weniger als 100 Mitglieder zählen.


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deforestation© juuce

Bau einer Straße durch Białowieża-Nationalpark/Polen

Protestbrief - Zitat von Thomas Waitz

Die Grünen/EFA-Fraktion protestiert gegen den von der polnischen Regierung begonnenen Bau der Narewkowska-Straße durch den Białowieża-Nationalpark. Thomas Waitz und weitere Grünen/EFA-Abgeordnete fordern von EU-Umweltkommissar Karmenu Vella, die polnischen Behörden dazu aufzurufen, den Bau zu stoppen.


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Crops Sprayed
CC Chafer Machinery

Wo Gentechnik drin ist, muss Gentechnik draufstehen

EuGH-Urteil zu neuen Züchtungstechniken

Der Europäische Gerichtshof stellt in seinem heutigen (Mittwoch) Urteil klar, dass durch neue Verfahren erzeugtes Saatgut und andere Organismen als gentechnisch verändert einzustufen sind und unter das EU-Gentechnikrecht fallen. Durch das Erbgut verändernde Züchtungstechniken hergestellte Produkte müssen bis auf wenige Ausnahmen gekennzeichnet und zurückverfolgt werden und unterliegen einer Folgenabschätzung.


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sunflower bee
Jenni Peterson

Weltbienentag

So kannst Du den Bienen helfen

1) Weg mit Pestiziden Verzichte in Haus und Garten auf chemische Pestizide und Insektengifte. Diese Produkte lassen sich leicht durch umwelt- und bienenfreundliche Alternativen ersetzen. Natürliche Abwehrmittel (z.B. Raupenschutz durch das Pflanzen von Minze um Kohl herum) und räuberisc...


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Fünf Gründe gegen Baysanto

Warum die EU-Kommission die Fusion der Pestizidkonzerne Bayer und Monsanto stoppen soll

Im September 2016 kündigte der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Bayer an, den US-Konzern Monsanto kaufen zu wollen. Monsanto macht sein Geld u.a. mit glyphosat-haltigen Pestiziden und dem genmanipulierten Mais MON810 - der einzigen Gentechnik-Pflanze, die aktuell in der EU angebaut werden darf. Wenn die EU-Kommission es zulässt, würde durch die Übernahme „das größte Pestizid- und Saatgutunternehmen weltweit“ entstehen. Das hätte gravierende Folgen für Umwelt, Gesundheit und Bauernhöfe. Ein und dieselbe Firma würde Pestizide verkaufen, die die Menschen krank machen, und Medikamente, um sie wieder gesund zu machen.


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