Press release


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Fisheries reform

EP votes for more transparent fish labels to promote more sustainable fish consumption


The European Parliament today voted on the first of a set of legislative proposals reforming the EU's Common Fisheries Policy (1). The Greens welcomed support for proposals to amend the draft legislation on market organisation to make labelling more transparent. Commenting after the vote, Greens/EFA fisheries spokesperson Isabella Lövin (MEP, Sweden) said:

"Consumers are set to get clearer information on the fish they buy after MEPs supported Green proposals to include information on specific fish stock, area of catch and how the fish was caught on labels. This is a step forward from the current situation under which labels only indicate a huge area that may contain many fish stocks. Information on how a fish was caught (e.g. by damaging bottom trawling or by line) is crucial for consumers to determine whether the fish they buy is sustainable. The EP also supported the inclusion of information on the flag state of the fishing vessel, so that consumers can see the country of origin of the fish they buy. Providing clear information to consumers on the fish they buy is essential for encouraging more sustainable consumption habits.

"MEPs unfortunately failed to support Green proposals to change the current provisions of the legislation, which foresee subsidies for storing/freezing fish when prices are too low. The Greens believe these outdated subsidies should be phased out. If the market price is too low, fishing boats should stay in port. The best place to store fish is alive in the sea."

(1) The Stevenson report on common organisation of the markets in fisheries and aquaculture products - an EU legislative file.

Reform der Fischereipolitik

EU-Parlament beschließt transparentere Kennzeichnung von Fisch


Heute stimmte das Europäische Parlament über die ersten gesetzgebenden Vorschläge zur Reform der Fischereipolitik ab (1). Die Grünen begrüßen, dass in den Gesetzestext zur Marktorganisation mehr Transparenzkriterien für die Kennzeichnung von Fisch aufgenommen wurden. Gleichzeitig bedauern sie, dass wichtige Information über Fischereimethoden außen vor bleiben.

Rebecca Harms, Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europäischen Parlament und stellvertretendes Mitglied im Fischereiausschuss, erklärt dazu:

"Nach dieser Abstimmung werden die Verbraucherinnen und Verbraucher klarere Informationen über den Fisch, den sie kaufen, erhalten. Zukünftig müssen Informationen über den konkreten Fischbestand, die Fangregion und die Fangart  angegeben werden. Bislang musste die Kennzeichnung nur ein großflächiges Gebiet angeben, in dem viele Fischbestände vorkommen können. Das Europaparlament unterstützte auch, dass Information über den Flaggenstaat des Fangbootes in die Kennzeichnung mit aufgenommen werden muss. So sehen die Verbraucherinnen und Verbraucher das Ursprungsland des Fisches, den sie kaufen.

Die Grünen wollten die derzeitige Bestimmung ändern, die Subventionen für die Lagerung des Fisches vorsieht, wenn der Marktpreis zu gering ist. Leider stimmte ein Großteil der Abgeordneten dagegen. Die Grünen sind für den Stopp der veralteten Subventionszahlungen dieser Art. Wenn der Marktpreis zu niedrig ist, sollen die Boote im Hafen bleiben. Fisch hält sich am besten im Meer."

(1) Stevenson Bericht über den Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die gemeinsame Marktorganisation für Erzeugnisse der Fischerei und der Aquakultur