Press release


en | de

EU Budget

Parliament takes step in the right direction


The European Parliament today voted on the 2017 budget and the revision of the Multiannual Financial Framework (MFF), backing several amendments from the Greens/EFA Group.

Among these are the freezing of 20% of the pot in the EU Commission's budget from which former EU commissioners are paid a transitional allowance for three years: this money will not be released until the EU Commission submits a new code of conduct.

Greens/EFA Group budget spokesperson Indrek Tarand said:

"The European Parliament has taken some steps in the right direction. The majority of MEPs have asked for more money for programmes such as LIFE, Erasmus, and the implementation of the Paris Climate Agreement. All of these are concrete projects that will benefit EU citizens.

"It is positive that we were able to ensure more money is made available for responding to the major political challenges we face, such as tackling the root causes that force people to flee their countries, and the integration of refugees in EU member states.  But it is clear that the new money is not sufficient. If we really want to fight the root causes of migration, we need to deliver further financial means. The governments of the EU Member States now have a duty to take up the parliament's demands and make more money available for the EU budget."

Green transparency spokesperson Benedek Jávor added:

"The decision to partially freeze the remuneration of former commissioners is only right and proper given the recent scandals involving ex-Commissioners Kroes and Barroso. The Commission's ethics system is in need of urgent reform, yet they continue to insist that everything is fine. Now, the European Parliament is using its powers to effect change - if the Commission wants us to lift this budget reserve, it will have to strengthen its Code of Conduct first."

EU-Haushalt/Finanzielle Vorausschau

EU-Parlament nimmt EU-Kommission und Mitgliedsstaaten in die Pflicht


Am heutigen Mittwoch hat das Europäische Parlament in Straßburg über den Haushalt 2017 und die Revision der mehrjährigen finanziellen Vorausschau abgestimmt. Mehrere Änderungsanträge der Grünen/EFA-Fraktion wurden von der Mehrheit angenommen. Dazu gehört unter anderen das Einfrieren von 20 Prozent des Topfes im Haushalt der EU-Kommission, aus dem ehemalige EU-Kommissare drei Jahre lang bezahlt werden, bis die EU-Kommission einen neuen Verhaltenskodex vorgelegt hat. Die haushaltspolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion, Helga Trüpel:

"Die Entscheidungen des Europäischen Parlaments gehen in die richtige Richtung. Die Mehrheit der Abgeordneten fordert mehr Geld für Programme wie LIFE, Erasmus und für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. All das sind konkrete Projekte, die den EU-Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen. Wir konnten durchsetzen, dass auch für die großen politischen Herausforderungen wie die Bekämpfung von Fluchtursachen und die Integration von Flüchtlingen in den EU-Mitgliedsländern mehr Geld zur Verfügung stehen soll. Aber es ist völlig klar, dass das nicht reicht. Wenn Fluchtursachen wirklich bekämpft werden sollen, müssen weit mehr Mittel bereitgestellt werden.

Die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten stehen nun in der Pflicht, die Forderungen des EU-Parlaments aufzugreifen und mehr Geld für den EU-Haushalt frei zu geben."

Sven Giegold, Berichterstatter für Transparenz in den EU-Institutionen:

"Für die ehemaligen EU-Kommissare gibt es erst mit besseren Verhaltensregeln Weihnachtsgeld. Die Bezüge der ehemaligen Kommissare einzufrieren, ist die einzige richtige Antwort auf die Skandale wie der Wechsel von Ex-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zu Goldman Sachs und die fraglichen Geschäfte von Nellie Kroes. Die EU-Kommission verweigert bisher eine Reform ihres Verhaltenskodex. Nun werden die letzten 20 Prozent der Gelder für die ehemaligen Kommissare erst freigegeben, wenn es einen angemessenen Vorschlag für neue Verhaltensregeln gibt. Auf diesen Punkt müssen die Verhandler des Europäischen Parlaments im Vermittlungsverfahren zum Haushalt bestehen."