CCBY Lindsay Eyink

Press release


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GMOs again fail to secure Member State support

GMOs rejected in appeal committee


An appeal committee of national experts has today voted on the European Commission’s proposals to authorize two GMO licences, one cotton and one maize. Both are specifically designed to be used with herbicides that pose risks to human health. The appeal committee, like the standing committee before it, failed to reach a qualified majority in favour. MEPs will vote on objections to the two GMOs tomorrow (Wednesday).

Commenting after the vote, Green food safety spokesperson Bart Staes said:

"We welcome that the majority of Member States refused to give their backing to these GMOs. Both of these strands are specifically designed to be tolerant to herbicides that pose credible risks to human health. We will continue to make the case that we can feed ourselves and our farm animals without resorting to dangerous and unnecessary GM crops and an abundant cocktail of toxic chemical products.

"The decision again highlights the failure of the current approvals process. Time and time again, the European Parliament has expressed its opposition to GMOs, as have a majority of Member States in numerous committee decisions. We need a more democratic and accountable way of making these decisions, which would truly do justice to the impact they have on our health, the environment and agricultural practices. While the Commission's recent proposal to improve the decision making process falls far short of what is needed, we look forward to helping shape the Parliament's input.”

Notes

The two GMOs voted on today are cotton GHB119 (tolerant to herbicide glufosinate) and maize DAS-40278-9 (tolerant to herbicide 2,4-D). The vote in appeal committee comes as a result of no opinion being reached in the previous standing committee. The decision today was as follows: On cotton GHB119 - 12 Member States in favour, 1 abstention, 15 against. On Maize DAS-40278-9 - 11 Member States in favour, 1 abstention, 16 against.

Entscheidungen gegen gentechnisch veränderte Pflanzen

Gentechnik-Anbau


Am heutigen Dienstag hat der Vermittlungsausschuss der EU-Mitgliedsstaaten über die Zulassung für den Import von zwei gentechnisch veränderten Pflanzen, eine Baumwollart und eine Maissorte (Baumwolle GHB119 und Mais DAS-40278-9), in der EU abgestimmt. Wie bereits im ständigen Ausschuss, gab es auch diesmal keine qualifizierte Mehrheit für oder gegen eine Zulassung. Das Europäische Parlament wird am morgigen Mittwoch über die Zulassung abstimmen. Allerdings hat dieses Votum keine rechtlich bindende Wirkung. Martin Häusling, Mitglied im Umwelt- und im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments sagt:

„Immer mehr EU-Mitgliedstaaten lassen sich davon überzeugen, dass ihre Bürgerinnen und Bürger keine Gentechnik auf den Äckern wollen – das zeigt die heutige Abstimmung, bei der die Mehrheit gegen eine Zulassung gestimmt hat.

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments müssen morgen ein klares Zeichen gegen gentechnisch veränderte Pflanzen setzen und die Zulassung der beiden neuen Sorten ablehnen, damit die Europäische Kommission keine Pro-Gentechnik-Entscheidung trifft. Immer wieder haben sich das EU-Parlament sowie zahlreiche EU-Mitgliedsstaaten gegen die Zulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen ausgesprochen. Es wird Zeit, dass dies bei der Europäischen Kommission ankommt und sie aufhört, die Interessen der Gentechnik-Industrie über die Interessen der europäischen Bürgerinnen und Bürger zu stellen. "

Maria Heubuch, stellvertretendes Mitglied im Agrarausschuss, sagt:

„Die heutige Entscheidung verdeutlicht einmal mehr, dass das Zulassungsverfahren dringend überarbeitet werden muss. Wir brauchen ein transparentes und demokratisches Verfahren, dass die Interessen der Bürgerinnen und Bürger verteidigt. Es darf nicht sein, dass solche weitreichenden Entscheidungen letzten Endes allein von der Europäischen Kommission getroffen werden. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker muss sein Versprechen einhalten und eine ernsthafte Reform des Zulassungssystems vorlegen."