Frank Vincentz (CC BY-SA 3.0)

Press release


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Maltese Prime Minister's Chief of Staff Keith Schembri resigns

Quote from Sven Giegold MEP


Today, Keith Schembri the Chief of Staff of the Maltese Prime Minister Joseph Muscat, has resigned following the arrest of businessman Yorgen Fenech last week in connection with the investigation into the murder of Daphne Caruana Galizia. Fenech owns the company 17 Black, which appeared in the 'Panama Papers' with connections to Schembri and Tourism Minister Konrad Mizzi. The connections were uncovered through the work of Daphne Caruana Galizia. The investigation into the murder of Daphne Caruana Galizia's is on-going.  

 

Sven Giegold, Greens/EFA MEP who visited Malta following the murder of Daphne Caruana Galizia, comments:

"Schembri's resignation was overdue, his involvement in the Panama Papers and questionable deals in the energy sector have been known about for years. The fact that it's taken so long for Schembri to resign raises serious questions around the judgement of Prime Minister Muscat who has protected him, despite numerous revelations from journalists including Daphne Caruana Galizia. The Maltese authorities must investigate the murder of Daphne Caruana Galizia free of political influence and must not shy away from questioning members of the government if they are implicated in the investigation.

"An international investigation is now needed to clarify any potential links between the murder of Daphne Caruana Galizia and the involvement of the Maltese government. An international investigation could be carried out by recognised judges and personalities and would restore international confidence in Malta's rule of law. There must be justice for Daphne Caruana Galizia and her family in order for Malta to move forward."

Rücktritt von Keith Schembri, Kabinettschef des maltesischen Premierministers

Zitat Sven Giegold


Sven Giegold, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung, kommentiert den Rücktritt von Keith Schembri, Kabinettschef des maltesischen Premierministers Joseph Muscat:

„Der Rücktritt von Keith Schembri war überfällig, seine Verwicklung in die Panama Papers und fragwürdige Geschäfte im Energiesektor Jahre lang bekannt. Zu lange hat Premierminister Joseph Muscat seine schützende Hand über seinen Kabinettschef gehalten.

Keith Schembri darf nicht das Bauernopfer sein, jetzt muss der Premierminister in den Fokus. Auch Tourismusminister Konrad Mizzi muss zurücktreten. Konrad Mizzi und Keith Schembri müssen sich den Korruptionsvorwürfen stellen, die Daphne Caruana Galizia und ihr Journalisten-Netzwerk recherchiert haben.

Für die Aufklärung des Mordes an der Journalistin und der Verstrickungen der Regierung braucht es eine internationale Untersuchung, um das Vertrauen in Maltas Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen. Der Rücktritt Keith Schembris ist die Chance, die Kultur der Straflosigkeit der politischen und finanziellen Eliten in Malta zu beenden. Die maltesische Justiz muss den Mord an Daphne Caruana Galizia frei von politischem Einfluss ermitteln und darf auch vor der Festnahme von Regierungsmitgliedern nicht zurückschrecken.”

 

Keith Schembri wird mit Tourismusminister Konrad Mizzi in Zusammenhang gebracht mit der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia vor zwei Jahren. Der Rücktritt folgt auf die Festnahme des Geschäftsmanns Yorgen Fenech vergangene Woche, des Eigentümers der Firma „17 Black“, die im Jahr 2016 in den „Panama Papers“ mit Verbindungen zu Konrad Mizzi und Keith Schembri auftauchte. Die Zusammenhänge mit fragwürdigen Geschäften im Energiesektor wurden durch die Arbeit von Daphne Caruana Galizia und das Konsortium investigativer europäischer Journalisten aufgeklärt. Lange hatte sich Keith Schembri Rücktrittsforderungen widersetzt, verteidigt von Premierminister Joseph Muscat.


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