Press release


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Pace of progress will be too slow

Energy Labelling


Negotiations between the European Parliament, Commission and Council on the revision of EU energy labelling rules came to a close on Tuesday night. The Greens/EFA group welcomes a decision that will see consumers benefit from simplified energy labelling, but regrets the lengthy transition for so many products.

Commenting on the outcome, Green energy spokesperson Jakop Dalunde said:

"Consumers will be able to tell at a glance how much energy a product uses, which will be good for their wallets and for the environment. We also welcome the establishment of a product database that will help consumers get better access to information before purchasing products.

"It is deeply regrettable, however, that consumers will have to wait so long for this to come into force for many items. Having two labels on the market for so long will only cause confusion. We hope that the Commission will take action as soon as possible, rather than waiting until the last possible minute, so that consumers can feel the benefits sooner rather than later. There is no defence for pushing back the implementation for many products until 2030.

"What’s more, there is no refund model in place for when labels are found to be misleading, and no clear rules for testing energy efficiency. Energy efficiency is of major importance in the fight against climate change, and helps consumers. The rules will need to be improved again if the EU is to deliver on consumer rights and climate protection."

Background and timeline for introduction of new labelling

The simplified energy labelling will be a colour-coded A-G system, instead of the current confusing system (with A+ - A+++ etc.). The regulations are expected to come into force around September 2017. The new labelling system will then be introduced via a series of delegated acts. For items such as white goods and TVs, the labels could be used in shops by early 2020. For heaters and boilers, it could be as late as 2030. For vacuum cleaners and tumble driers, they could be in use in shops in late 2024. 

EU beschließt vereinfachte Kennzeichnung

Energie-Effizienz


Am gestrigen Dienstagabend haben die Vertreter des Europäischen Parlaments, des Rates der Europäischen Union und der EU-Kommission den Trilog zur Überarbeitung der Kennzeichnung von Energieeffizienz abgeschlossen und sich auf die Wiedereinführung einer einfachen Skala A bis G geeinigt. Die Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament begrüßt diese lang erwartete Entscheidung, bemängelt jedoch die die lange Übergangszeit bis zur Einführung für manche Produkte und die fehlende Kontrolle der Labels, sagt Claude Turmes:
 
"Für die Verbraucherinnen und Verbraucher wird es in Zukunft einfacher, auf den ersten Blick zu sehen, wie viel Energie ein Gerät verbraucht. Die vereinfachte Skala ohne die Pluszeichen wird Geldbeutel und Umwelt entlasten. Die Kennzeichnung mit den Kategorien A-G in den Farben grün bis rot hat sich bewährt und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Nur mit einer leicht verständlichen Kennzeichnung werden Verbraucher in die Lage versetzt, sich für das effizienteste Produkt auf dem Markt zu entscheiden. Auch die geplante Produktdatenbank wird den Verbraucher dabei unterstützen und die Überwachung des Marktes verbessern.
 
Dass die neuen Regeln nicht für alle Geräte gleichzeitig gelten, wird allerdings zu Verwirrungen führen. Es darf nicht sein, dass Verbraucherinnen und Verbraucher in der langen Übergangszeit nicht wissen können, welches Gerät am wenigsten Energie verbraucht. Deshalb muss die EU-Kommission die neuen A-G Energieetiketten bereits vor 2019 auf den Markt bringen. Dass Verbraucherinnen und Verbraucher  auf die neuen Etiketten für Heizkörper und Boiler bis nach 2030 warten sollen, ist unverständlich und widerspricht jeder Logik.
 
Es ist bedauerlich, dass es keine Rückerstattung des Kaufpreises geben wird, falls sich die Kennzeichnung eines Produkts als falsch herausstellt. Auch zu möglichen Tests der Energie-Effizienz gibt es keine verbindlichen Regeln. Energie-Effizienz ist eines der wichtigsten Instrumente für den Klimaschutz. Die Europäische Union muss die Regeln weiter verschärfen, wenn sie ihre Unterschrift unter dem Klimaabkommen von Paris ernst nimmt."
 


Hintergrund:
Am 15. Juli 2015 hat die EU-Kommission eine neue Verordnung zur Kennzeichnung der Energieeffizienz vorgeschlagen. Der Kommissionvorschlag hat die Wiederherstellung der A-G Skala zum Ziel und führt sowohl eine Produktdatenbank als auch ein Schutzverfahren zur Verbesserung der Marktüberwachung ein. Für Geräte wie Kühlschränke, Fernseher und Lampen soll die neue Regelung ab 2020 gelten. Für andere wie Heizungen oder Staubsauger erst später.

« Peut mieux faire » pour le Climat et les Consommateurs

Étiquetage énergétique


Le Parlement, le Conseil et la Commission ont trouvé un accord hier soir sur la nouvelle législation relative à l’étiquetage énergétique. Les nouveaux labels seront mis en place de manière échelonnée selon les catégories de produits à compter de 2020.

Réaction de Michèle RIVASI, co-rapporteure du Règlement sur l’étiquetage de l'efficacité énergétique :

« Enfin une décision sur la révision des labels concernant l’efficacité énergétique des appareils ménagers, il était temps : les consommateurs sont actuellement confus entre les labels allant de A à G et ceux allant de A+ à A+++. Il y avait un besoin de clarification urgent pour que les consommateurs ne soient pas trompés dans leurs achats. Cependant, la Commission ne doit pas attendre 2020 pour proposer un étiquetage simplifié allant de A à G. Nous considérons par ailleurs inacceptable d’attendre fin 2030 pour que, notamment, les chaudières et chauffe-eaux soient soumis aux nouvelles règles d’étiquetage alors que ce sont des équipements très énergivores. Pour ces produits. »