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Press release


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The European Council must open accession talks with North Macedonia and Albania

Eu enlargement


Today, the European Parliament, on the initiative of the Greens/EFA group, adopted a firm response to the decision by three countries (France, Denmark and the Netherlands) to block opening EU accession talks with North Macedonia and Albania at last week's European Council.

 

Reinhard Bütikofer MEP, Greens/EFA coordinator in the Foreign Affairs Committee, comments:

"It is in the interest of no one to leave those countries in the lurch because we know that's the best way for them to move away from democracy and the rule of law. Not opening negotiations with North Macedonia and Albania is a serious blunder and damages the EU's standing with our closest neighbours.

"We know that 25 of 28 Members States at the European Council want to move forward but it was only France, Denmark and Netherlands holding the whole Union back."

 

Tineke Strik MEP, Greens/EFA Member of the Foreign Affairs Committee and shadow rapporteur on North Macedonia comments:  

"Stability and peace in the Western Balkans is the promise that Europe offers to the region through EU accession, three countries in the European Council cannot be allowed to break that promise. It is encouraging to note that, despite the heavy disappointment and conclusion that injustice has been done, the political leaders of North Macedonia remain committed to an EU perspective. We stand in full solidarity with them, aware that it is up to the EU now to realise that perspective."

"Given the potential for the political situation in North Macedonia to deteriorate, the European Council should not wait until May 2020 to find another opportunity to open accession talks but start after the December European Council as stressed by the text adopted today."

EU-Parlament fordert neuen Anlauf für Beitrittsgespräche

Nordmazedonien/Albanien


Das Europäische Parlament reagiert entschlossen auf die Blockade Frankreichs, der Niederlande und Dänemark, die Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien und Albanien zu blockieren. In einer heute beschlossenen Resolution auf Initiative der Grünen/EFA-Fraktion fordern die Abgeordneten einen neuen Anlauf für die Aufnahme von Beitrittsgesprächen beim EU-Gipfel im Dezember.

 

Reinhard Bütikofer, Koordinator der Grünen/EFA-Fraktion im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten, fordert die EU-Regierungen auf, die Beitrittsgespräche wieder auf die Tagesordnung zu nehmen und das Einstimmigkeitsprinzip im Rat zu beenden:

„Die EU-Regierungen dürfen Nordmazedonien und Albanien nicht die Tür vor der Nase zuschlagen. Die Weigerung, Beitrittsgespräche mit beiden Ländern aufzunehmen, ist ein schwerer Fehler und schadet dem Ansehen der Europäischen Union in der ganzen Region und ihren eigenen Interessen. Die Bundesregierung muss sich mit Nachdruck dafür einsetzen, die Beitrittsgespräche auf die Tagesordnung des nächsten EU-Gipfels zu bringen. Die EU-Staats- und Regierungschefs müssen würdigen, dass Nordmazedonien mit der friedlichen Lösung im Namensstreit mit Griechenland viel aufs Spiel gesetzt und auch Albanien erhebliche Reformen durchgeführt hat. Die Bedingungen für die Aufnahme von Gesprächen wurden erfüllt.“

 

Viola von Cramon, Mitglied der Grünen/EFA-Fraktion im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten und Schattenberichterstatterin für das Instrument für Heranführungshilfe (IPA III), fordert die EU-Regierungen auf, nicht die Glaubwürdigkeit der EU zu verspielen:

„Die Beitrittsperspektive war der Stabilitätsanker für eine gesamte Region und stärkte Demokratie, Dialog und Versöhnung. Die EU-Regierungen dürfen nicht leichtfertig ihre Glaubwürdigkeit verspielen, nationalistischen Debatten auf dem Balkan befeuern und

zulassen, dass sich gerade die jungen Menschen abwenden und ihre Zukunft in nationalistischen Verheißungen suchen. Die nordmazedonische Regierung hält ihre Hand weiter ausgestreckt, die EU-Regierungen dürfen sie nicht weiter zurückweisen.“