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Press release


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We cannot allow Schengen border controls to become the new normal

Schengen


Today, MEPs have voted in favour of entering into negotiations with the Council and the European Commission on the rules applicable to temporary border controls inside the Schengen area. EU governments such as France, Germany and Sweden have all introduced internal border controls and overstretched the maximum periods laid down in the Schengen Borders Code.

The European Commission wants to allow extensions for more than two years. A progressive majority of MEPs voted in favour of allowing border controls in exceptional cases and limiting them to a maximum of one year in the event of persistent threats to security.

 

Bodil Valero, shadow rapporteur on temporary Schengen border controls file, comments:

"We can't allow Schengen border controls to become the new normal. Long queues at the borders between EU countries completely counters the freedom of movement, a fundamental right of EU citizens. Border controls in the Schengen area must remain the absolute exception and strictly limited in time; anyone wishing to introduce them must present a risk assessment and explain why alternatives are not sufficient. The EU must stand up for the right of citizens to free movement"

"The European Commission must stand up to countries such as France, Germany and Sweden, which have extended their border controls for years despite the lack of reasons to prolong them further."

Schengener Abkommen ist keine Verhandlungsmasse

Grenzkontrollen


Mit knapper Mehrheit stimmten die Abgeordneten des Europäischen Parlaments für das Mandat für die Verhandlungen mit dem Rat und der Europäischen Kommission über den Schengener Grenzkodex. Ausnahmen von offenen Grenzen in der Europäischen Union sollen zeitlich eng begrenzt sein. EU-Regierungen wie die deutsche und die österreichische Bundesregierung und Frankreich führten Grenzkontrollen an den EU-Binnengrenzen ein und überstrapazierten die im Schengener Grenzkodex festgeschriebene Länge von maximal zwei Jahren. Die Europäische Kommission will Verlängerungen von über zwei Jahren zulassen. Eine Mehrheit aus Grünen/EFA, Sozialdemokraten, Liberalen und Linken stimmte dafür, Grenzkontrollen nur in Ausnahmefällen zuzulassen und bei anhaltender Bedrohung der Sicherheit auf maximal ein Jahr zu begrenzen.

 

Ska Keller, Vorsitzende der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, kommentiert:
„Das Schengener Abkommen ist eine der größten Errungenschaften der Europäischen Union und keine Verhandlungsmasse. EU-Regierungen wie die deutsche Bundesregierung brechen das Schengener Grenzregime, um Sicherheit vorzugaukeln und zeitlich unbegrenzt Grenzkontrollen mit zweifelhaftem Nutzen durchzuführen. Belege für den Nutzen der Grenzkontrollen beim Kampf gegen den Terrorismus bleibt die Bundesregierung schuldig. Lange Schlangen an den Grenzen in der Europäischen Union führen die Personenfreizügigkeit ad Absurdum. Grenzkontrollen im Schengenraum müssen die absolute Ausnahme und zeitlich eng befristet bleiben, wer sie einführen will, muss eine Risikoeinschätzung vorlegen und erklären, warum Alternativen nicht ausreichen.“


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