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Presse­mitteilung |

Grüne/EFA begrüßen Vorstoß der EU-Kommission im Kampf gegen den Kabelsalat

Einheitliche Ladekabel

Die Europäische Kommission hat heute (Donnerstag, 23. September) den lang erwarteten Vorschlag für einheitliche Ladekabel vorgelegt. Der Vorschlag ist Teil der Revision der Funkanlagen-Richtlinie aus dem Jahr 2014. Zukünftig sollen Ladekabel für Mobiltelefone, Kopfhörer, Kameras und Lautsprecher einheitlich konzipiert sein. Einheitliche Ladekabel sparen Ressourcen und Abfall und sind ein Baustein für die Kreislaufwirtschaft. Ab Mitte des Jahres 2024 soll nach Angaben der EU-Kommission Schluss sein mit dem Kabelwirrwarr.

Anna Cavazzini, Grünen/EFA-Mitglied und Vorsitzende des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz, begrüßt die Initiative für mehr Verbraucherschutz:

„Die EU sagt dem Kabelsalat den Kampf an. Endlich setzt sich die EU-Kommission gegen die Lobbymacht von Apple und Co durch, hört auf Verbraucherschützerinnen und Verbraucherschützer und geht das Ärgernis des Kabelchaos an. Auf Freiwilligkeit der Hersteller zu setzen, hat sich nicht bewährt. Die Initiative fügt sich in den Grünen Deal und die Kreislaufwirtschaft ein und ist ein wichtiger Baustein für den nachhaltigen Binnenmarkt. Wer nur noch ein Ladekabel für Mobiltelefone und Tablets benötigt, spart Nerven, Abfall und Ressourcen. Als Europäisches Parlament werden wir darauf drängen, dass der Vorschlag alle mobilen Endgeräte umfasst.“

 

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Zuständige Abgeordnete

Anna Cavazzini
Anna Cavazzini
Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament

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