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Senkung der Wahren Kosten von Baumwoll-T-Shirts

Verfasst von True Price

Bekleidung ist nicht nur ein menschliches Grundbedürfnis, sondern auch eine beliebte Form individuellen Ausdrucks. T-Shirts aus Baumwolle sind für ihre Vielseitigkeit und ihre starke Verbreitung bekannt und werden in einer Vielzahl von Farben, Formen und Ausführungen angeboten. Die für die Herstellung von T-Shirts verwendete Baumwolle wird hauptsächlich in asiatischen Ländern wie Indien und China angebaut (Statista, 2021). Anschließend wird die geerntete Baumwolle zu Stoffen verarbeitet und für die Herstellung von T-Shirts verwendet. In Asien bietet die Bekleidungsherstellung Millionen von Menschen Arbeit. Die T-Shirt- Produktion bietet also nachweislich Vorteile in Form von Arbeitsmöglichkeiten in den Ländern, die an ihrer Wertschöpfungskette beteiligt sindHowever, the garment industry is also associated with negative impacts on people and the planet. These impacts are costs to society incurred during the production of garments, but which are not paid for by the consumers or companies involved in the value chain. An example of such external costs is the labour rights violations, which workers in the garment industries of some Asian countries often face (D’Ambrogio, 2014).

Gleichzeitig verursacht die Bekleidungsindustrie aber auch Belastungen für Mensch und Umwelt. Bei diesen Auswirkungen handelt es sich um Kosten, die der Gesellschaft bei der Herstellung von Kleidungsstücken entstehen, die aber nicht von den Verbrauchern oder den an der Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen getragen werden. Ein Beispiel für solche externen Kosten sind die Verstöße gegen Arbeitnehmerrechte, von denen die Beschäftigten in der Bekleidungsindustrie einiger asiatischer Länder oftmals betroffen sind (D'Ambrogio, 2014).

Die OECD stellt fest, dass „Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Förderung des wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Fortschritts spielen können, insbesondere wenn sie die negativen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit, Lieferketten und sonstigen Geschäftsbeziehungen minimieren“ (OECD, 2018). Dies bedeutet, dass Unternehmen und Organisationen – beispielsweise in der Bekleidungsindustrie – die Verantwortung für die sozialen und ökologischen Auswirkungen übernehmen müssen, die ihre Geschäftstätigkeit, Lieferketten und Beziehungen mit sich bringen.

Die Fraktion der Grünen/EFA im Europäischen Parlament (Grüne/EFA) hat die Notwendigkeit von Veränderungen in der internationalen Bekleidungsindustrie erkannt. In ihrer Handelspolitik räumt die EU ein, dass der Aufbau globaler Wertschöpfungsketten zwiespältige Auswirkungen auf die Gesellschaft hat (Europäische Kommission, 2021), und betont ihr Engagement für fairen Handel und die Notwendigkeit, dass die EU mit Nachdruck gegen unfaire Praktiken vorgeht. Die Grünen/EFA wollen unter anderem das Bewusstsein dafür schärfen, strenge Umweltstandards durchsetzen und die Arbeitsbedingungen in den Wertschöpfungsketten der Bekleidungsindustrie verbessern. So soll die EU bei der Umstellung des Handels in Richtung eines fairen und nachhaltigen Handels unterstützt und die negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt minimiert werden.

Die Ergebnisse dieses Berichts verdeutlichen, dass unser derzeitiges Wirtschaftssystem nicht in der Lage ist, gesellschaftliche Bedürfnisse zu erfüllen. Es orientiert sich an finanziellen und wirtschaftlichen Gewinnen und versagt dabei, den Menschenrechten, der Umwelt und der Lebenszufriedenheit der Menschen Vorrang vor dem Profit einzuräumen. Wie können wir unser Wirtschaftssystem so verändern, dass es Werte für die Menschen und den Planeten schafft? Was ist nötig, um von den umweltschädlichen Praktiken in unserem derzeitigen System Abstand zu nehmen? Und wie können wir sicherstellen, dass unsere Wirtschaft Werte für die Menschen und den Planeten schafft?

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