coal mining garzweiler // Frank Kehren (CC BY-NC-ND 2.0)

Press release


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A necessary tool but commitment to coal phase-out needed

Just Transition Fund


Today, the European Commission presented proposals for a 'Just Transition Fund' aimed at supporting regions affected by the transition to climate neutrality. The Just Transition Fund is a building block of the Green Deal and is intended to initiate the economic turnaround needed to achieve the Paris climate targets and prevent social disruption in the regions most affected by the transition.

 

Niklas Nienaß, Green/EFA group coordinator in the Committee on Regional Development, comments:

"The Just Transition Fund is a necessary tool to support the regions that will be affected by the move away from coal and other polluting industries, which we have long been calling for. Unfortunately, the Commission's proposal does not set a binding date for the phase-out of coal. No money should be distributed from this fund before there are clear commitments and concrete dates for the coal phase-out from Member States. Poland should sign-up to EU climate targets before being eligible to money under the Just Transition Fund."

"The 7.5 billion proposed by the EU Commission will be far from sufficient to ensure that the economic turnaround is socially responsible and provides sufficient support for all coal regions. The transition fund needs fresh money. The EU Commission must not use sleight of hand to transfer existing money from one fund to another and risk undermining EU regional funds."

"This is the only social aspect of the European Green Deal, which is why the EU must invest in people directly, the money must not flow into large companies. People in structurally weak regions must be provided with the money to set up their own businesses and to retrain away from jobs in carbon intensive industries."

 

More:

The Just Transition Fund for economic restructuring is endowed with €7.5 billion. The EU Commission's proposal does not tie the disbursement of the money to a deadline for the phasing out of coal. The European Commission's proposal excludes the promotion of fossil fuels and nuclear power.

Solider Aufschlag für den grünen Strukturwandel

Fonds für den gerechten Übergang


Mit einem Verordnungsvorschlag für einen „Fonds für den gerechten Übergang“ will die Europäische Kommission den Strukturwandel in Kohleregionen sozial abfedern. Der Just Transition Fund ist ein Baustein des Grünen Deal und soll die wirtschaftliche Wende einleiten, um die Pariser Klimaziele zu erreichen und die Europäische Union bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu machen. Der Übergangsfonds für den wirtschaftlichen Umbau ist mit € 7,5 Milliarden Euro ausgestattet. Der Vorschlag der EU-Kommission bindet die Auszahlung des Geldes nicht an eine Frist für den Kohleausstieg. Die Förderung fossiler Energien und von Atomkraft schließt die Europäische Kommission aus.

 

Niklas Nienaß, Koordinator der Grünen/EFA-Fraktion im Ausschuss für regionale Entwicklung, fordert, die Zahlungen an verbindliche Daten für den Kohleausstieg zu koppeln:

„Der Übergangsfonds ist ein solider erster Aufschlag für den grünen Strukturwandel und muss den wirtschaftlichen Umbruch in den Kohleregionen sozial abfedern. Der wunde Punkt im Vorschlag ist, dass die EU-Kommission für die Auszahlung des Geldes auf einen verbindlichen Termin für den Kohleausstieg verzichtet. Wir fordern eine klare Verpflichtung und konkrete Daten für den Kohleausstieg. Ohne Ausstieg darf es kein Geld geben.

Die von der EU-Kommission vorgeschlagenen 7,5 Milliarden Euro werden bei Weitem nicht ausreichen, um die wirtschaftliche Wende sozial zu gestalten und alle Kohleregionen auseichend zu unterstützen. Der Übergangsfonds braucht frisches Geld. Die EU-Kommission darf nicht mit Taschenspielertricks Geld vom einen Fonds in den anderen wirtschaften und eine strukturschwache Region gegen die andere ausspielen. 

Der Übergangsfonds darf nicht alle sieben Jahre zur Verhandlungsmasse der Staats- und Regierungschefs werden, das Geld muss aus EU-Eigenmitteln kommen. Der Rat muss sich endlich auf eine Plastiksteuer und eine Umsatzsteuer auf Finanztransaktionen einigen, die Bundesregierung sollte mit gutem Beispiel vorangehen.

Mit dem einzigen sozialpolitischen Hebel des Grünen Deal muss die EU in Menschen investieren, das Geld darf nicht in Großunternehmen fließen. Die Menschen in den strukturschwachen Regionen müssen Starthilfen bekommen, um eigene Unternehmen zu gründen und sich umzuschulen zu lassen.“

 

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