OG Picture: Gage Skidmore (CC BY-SA 2.0)

Press release


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European Union must defend multilateralism

Trade dispute with the USA


US President Donald Trump has extended the deadline for tariffs on imports of steel and aluminium from the European Union until 1 June. 

Ska Keller, co-president of the Greens/EFA Group, comments:

"The European Union must use this postponement as an opportunity to vigorously defend multilateralism. The EU should take this case to the World Trade Organization. To counter Trump’s reckless protectionist agenda, the EU needs a common strategy. Until the WTO reaches a decision, action to protect European industry and jobs will be needed. But we must avoid escalation - a trade war would be a losing situation for everyone."

Greens/EFA trade spokesperson Yannick Jadot adds:

"This situation should be a wake-up call. Europe needs to take steps to make our economy less vulnerable to Donald Trump's whims. A strong industrial policy that defends European workers and supports the move to a low carbon economy would put the EU on a stronger footing when facing up to Trump's bullying tactics." 

Europäische Union muss Multilateralismus verteidigen

Handelsstreit mit den USA


Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die Frist im Handelsstreit um Zölle auf Einfuhren von Stahl und Aluminium aus der Europäischen Union bis zum 1. Juni verlängert. 

Ska Keller, Vorsitzende der Grünen/EFA-Fraktion, kommentiert:

Der Aufschub muss Antrieb für die Europäische Union sein, den Multilateralismus energisch zu verteidigen und gegen die US-Regierung vor die Welthandelsorganisation zu ziehen.
 
Donald Trump streckt selbst Verbündeten keine Hand aus. Die Europäische Union braucht eine gemeinsame Strategie, um den protektionistischen Allüren des US-Präsidenten zu begegnen. Die Europäische Union kann sich bis zu einer Entscheidung der Welthandelsorganisation wehren und Arbeitsplätze in der EU schützen, sie muss aber eine Eskalation vermeiden. Ein Handelskrieg bedeutet, dass am Ende alle als Verlierer dastehen.“

Reinhard Bütikofer, industriepolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion und Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu den USA, ergänzt:

„Glaubwürdigkeit und Erfolgschancen der Europäischen Union in diesem Konflikt stehen und fallen mit ihrer Geschlossenheit. Die Bundesregierung darf nicht aus der Reihe tanzen. Aktive Handelsdiplomatie mit internationalen Verbündeten und eine gemeinsame Industriepolitik der Europäischen Union müssen jetzt und in den kommenden Jahren Priorität haben. 
Der Vorschlag der US-Regierung, dass die Europäische Union zwischen US-diktierten Zöllen und US-diktierten Quoten für Stahl und Aluminium-Exporte wählen soll, ist ein Hohn. Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera. Die Europäische Union muss dagegen halten, ohne zu eskalieren.“

 


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