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Gerechter Handel

Fair Trade gegen bitteren Kaffee

Grün wirkt: Für gerechten Handel

Der freie Handel mit Lebensmitteln kommt die so genannten Entwicklungsländer teuer zu stehen. Bei der Welthandelsorganisation (WTO) haben die stärksten Handelsmächte auf besseren Zugang zu den Märkten der Schwächeren gedrängt.

Sie wollen einerseits Rohstoffe wie Kaffee, Zucker und Kakao billiger einkaufen, andererseits mehr ihrer eigenen Produkte absetzen, die meistens massiv subventioniert wurden und damit die Preise drücken. Das nennt man "Dumping".

Die Marktöffnung macht die Hungrigen nicht satt. Und die Spezialisierung auf Exportwaren – wie Kaffeebohnen – trägt wenig zum Aufbau nachhaltiger Wirtschaft in den Entwicklungs- und Schwellenländern bei. Deshalb haben diese Länder bei den WTO-Treffen in Cancun und Hongkong zu Recht das "Angebot" der Handelsriesen ausgeschlagen.

Die WTO muss anerkennen, dass für den Handel mit Lebensmitteln besondere Regeln gelten. Ein gerechtes Handelsübereinkommen muss das Recht jeden Landes auf die Sicherung seiner Ernährungsgrundlage anerkennen und unterstützen. Bei diesem Deal ist kein Platz für Dumping.

Den Armen muss Zugang zu Land und natürlichen Ressourcen gewährt werden. Sie müssen darin unterstützt werden, die Ernährungssicherheit vor Ort zu gewährleisten. Erst wenn die lokalen Märkte gesättigt sind, sollte der Export überhaupt in Betracht gezogen werden.

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