WOFÜR WIR KÄMPFEN

Für ein offenes Europa

SOLIDARITÄT ZEIGEN

Bereits seit dem Beginn der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 haben über tausend Kommunen in Europa ihre Bereitschaft gezeigt, Asylsuchende und Flüchtlinge aufzunehmen. Doch trotz dieser Bereitwilligkeit Mitgefühl, Schutz und Hilfe für Flüchtlinge zu zeigen, hindert die EU-Asylpolitik derzeit Städte und Gemeinden daran, Menschen in Not aufzunehmen.


ABER WIR KÖNNEN WAS DAGEGEN TUN!

Schauen Sie sich unsere interaktive Karte an und entdecken Sie die Gemeinden, die bereit sind, Flüchtlinge aufzunehmen, platzieren Sie Ihre Stadt dort oder schreiben Sie an Ihren Bürgermeister. Lesen sie mehr dazu hier!

MENSCHEN MIT OFFENEN ARMEN EMPFANGEN

Immer mehr Kommunen und Regionen in Europa sind bereit, Asylsuchende aufzunehmen; und viele Bürger*innen wollen helfen und sich solidarisch zeigen. Deswegen müssen wir sicherstellen, dass Menschen, die andere Menschen mit offenen Armen empfangen wollen, dies auch tatsächlich tun können – und zwar ohne belästigt oder eingeschüchtert zu werden!

EU-REGIERUNGEN BLOCKIEREN UND KRIMINALISIEREN SOLIDARITÄT

In der Europäischen Union werden die Stimmen von Bürger*innen, die Flüchtlinge und Asylsuchende willkommen heißen wollen, ignoriert. Und noch viel schlimmer: Menschen und NROs, die Flüchtlingen mit Nahrung und Wasser helfen oder Menschen auf See retten, werden für ihre Menschlichkeit oft sogar noch schikaniert und kriminalisiert, anstatt unterstützt. Dies muss sich endlich ändern! Wir müssen diese Menschen und NROs mit aller Kraft unterstützen und den Migrations- und Asylpakt reformieren. Damit diejenigen, die Flüchtlinge willkommen heißen wollen, gehört werden und diejenigen, die helfen, dies ungehindert tun können.

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WAS SICH ÄNDERN MUSS

Konkret wollen wir uns geschlossen an die Seite von all den NROs und Bürger*innen, die Menschen aus der See retten und Flüchtlingen und Asylbewerbern helfen und dafür kriminalisiert werden, stellen und politische Entscheidungsträger in ihrem Sinne beeinflussen! Denn Bürgerinitiativen und die Arbeit von NROs sollten der Ausgangspunkt für alle zukünftigen Solidaritäts- und Umsiedlungsprogramme in Europa sein und verdienen deswegen unsere tatkräftige Unterstützung und uneingeschränlte Solidarität!

Da der derzeitige Pakt für Migration und Asyl, der von den europäischen Institutionen diskutiert wird, nicht auf das wachsende Engagement lokaler Gemeinschaften eingeht, muss er reformiert werden. Wir wollen sicherstellen, dass er die klare politische Unterstützung für "Willkommens"-Initiativen widerspiegelt und nationale Behörden aufhören, Menschen, die anderen Menschen in Not helfen, zu blockieren.

WIE WIR UNS FÜR EIN OFFENES EUROPA EINSETZEN

Lasst uns solidarisch sein!

  • Wir unterstützen NROs und Bürger*innen, die belästigt werden, Drohungen erhalten und manchmal vor Gericht gezerrt werden, weil sie Flüchtlinge und Migrant*innen auf dem Meer retten oder ihnen Wasser, Nahrung oder Kleidung geben.
  • Wir schärfen das Bewusstsein für diese Fälle und üben Druck auf die nationalen Regierungen aus, um gegen diese beunruhigenden Trends, die wir in vielen Mitgliedsstaaten sehen, vorzugehen.
  • Wir stellen lokale Initiativen in ganz Europa vor, die bereit sind, Asylsuchende und Flüchtlinge aufzunehmen, und verstärken ihre Stimmen auf EU-Ebene
  • Wir mobilisieren EU-Bürger*innen, aktiv zu werden und Druck auf ihre lokalen Regierungen auszuüben, damit diese Solidarität zeigen und dem Beispiel anderer Städte und Gemeinden folgen
  • Wir arbeiten mit NROs, Forscher*innen, Think Tanks und grünen Kommunen zusammen, um das Bewusstsein für diese Initiativen zu schärfen
  • Wir setzen uns auf EU-Ebene für das Konzept der freiwilligen Aufnahmekapazitäten ein (das in den Migrationspakt aufgenommen werden soll) und dafür, dass die EU Kommunen und Regionen, die Asylsuchende aufnehmen, finanzielle Anreize bietet.

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Refugees welcome/ CC0/ markus-spiske

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Pressemitteilung

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