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Press release


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Revised directive will help protect consumer interests

Audiovisual Media Services


The European Parliament’s Culture and Education Committee has today voted on proposals to reform the Audiovisual Media Services Directive. This revision will extend the scope of the regulation to include video sharing platforms. Greens/EFA MEP Helga Trüpel, who is vice-chair of the committee, welcomes the result:

"Given the rapid pace of change in media technologies, it is high time that the conditions for linear and non-linear media services were brought in sync. There must be a fair internal market for audiovisual media services. We are pleased to have secured improvements that will make services such as video sharing platforms more accountable, especially in terms of consumer protection and the protection of children and young people. There needs to be better regulation to tackle seriously offensive or harmful content, while still ensuring freedom of expression. Video sharing platforms must be obliged to take action when they are made aware of harmful content on their site. 

 

"We are also pleased to have won changes that will strengthen the European supervisory authority, ERGA, which helps to support the democratic function of European media. Given the recent erosion of media independence in some Member States, it is more important than ever to have independent oversight and share best practice."

Background:

The Audiovisual Media Services Directive is part of the Digital Single Market Strategy. The revised text will now go into the trialogue with the European Commission and the European Council.

Bessere Regelungen für Fernsehen und Internetdienste

Audiovisuelle Mediendienste


Am heutigen Dienstag hat der Kulturausschuss im Europäischen Parlament einer Reform der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste zugestimmt. Das Ziel der Reform ist es, die Vorschriften für lineare und nicht-lineare Mediendienste in den Einklang des digitalen Zeitalters zu bringen. Dafür war ein wesentliches Ziel, die Wettbewerbsbedingungen anzugleichen und den Geltungsbereich der Richtlinie durch die Aufnahme von Video-Sharing-Plattformen (VSP) zu erweitern. Helga Trüpel, stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses und Abgeordnete der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, begrüßt das Ergebnis:

"Es ist höchste Zeit, dass die Wettbewerbsbedingungen für lineare und nicht-lineare Mediendienste angeglichen werden. Das bedeutet die Schaffung eines fairen Binnenmarktes für audiovisuelle Mediendienste. Auch nicht lineare Mediendienste sollten sich an der Förderung europäischer Filmproduktionen beteiligen und den gleichen qualitativen Werbevorschriften unterliegen wie das Fernsehen.

Es war höchste Zeit, dass Video-Sharing-Plattformen stärker in die Verantwortung gezogen werden, was Werbevorschriftenden sowie den Verbraucherschutz und insbesondere den Schutz von Kinder und Jugendlichen im Netz angeht. Es ist ein wichtiger Schritt gegen Hetze im Internet. Wichtig war, dass die E-Commerce Richtlinie mit der Haftungsprivilegierung nicht angetastet wurde. Darum handelt es sich nie um eine Vorabkontrolle von audiovisuellen Inhalten, um die Meinungsfreiheit und den Medienpluralismus im Internet zu schützen. Des Weiteren ist die Stärkung der europäische Aufsichtsbehörde ERGA zu begrüßen, da sie die Unabhängigkeit der nationalen Medienaufsicht betont und die politische Unabhängigkeit von den Regierungen festschreibt und so zu demokratisch funktionierenden audiovisuellen Medien beiträgt.“

Hintergrund:
Die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste ist ein wichtiger Teil der Strategie für einen digitalen Binnenmarkt für Europa. Das Straßburger Plenum wird im Mai darüber entscheiden, ob der der Reformtext in den Trilog mit der Europäischen Kommission und dem Rat der Europäischen Union gehen wird.


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